Dienstag, 2. Mai 2017





Von Kristiansund nach Mariestad (2017)

Mittwoch, 31. Mai


10.20 Uhr Abflug ZRH. Über Kopenhagen und Oslo landen wir nach 16 Uhr in Kristiansund. Temperaturschock: Zuhause hatten wir noch 30⁰, hier hat es 8⁰…. Kühlschranktemperatur. Am Flughafen nehmen wir den Mietwagen in Empfang und fahren mit der Fähre nach Tustna.

Nanas Hytte ist besetzt. Aber zum Glück hat die Familie noch ein weiteres Haus, das gerade frei ist. Tradionsgemäss gibt’s wieder Spaghetti con Pomodore, Monikas Lieblingsmenu.

Die Sonne kommt noch mal durch die Wolken und über der Bucht von Gullstein bildet sich ein wunderschöner Regenbogen.



Donnerstag, 1. Juni



6⁰



Die Hilde schaukelt am Steg vor dem Båthotell.

Einkaufen. Alles verstauen.
Es ist kalt….brrrh! Mit klammen Fingern montieren wir die Segel und Falle. Genug für heute. Wir fahren zurück in unser Häuschen. In der warmen Stube geniessen wir heisse Wienerli mit heisser Erbsenstappe…. Mmmmh tut das gut bei dem Wetter.


Freitag, 2. Juni


Von:    Vagland                      Nach: Kristiansund


11⁰



Wind: O         6 m/s – 3/m/s

Ab: 10.45                               An: 16:15

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
20
10
10
Übertrag
-
-
-
TOTAL
20
10
10

A. segelt Kristiansund. M. bringt den Leihwagen zurück.

Flotte Fahrt. 6.5 knt. Saisonrekord! Nach halber Strecke schläft der Wind ein… motoren.

Der Hafen in Kristiansund ist überraschend voll. Eine Flottille von 9 dänischen Segelbooten, auf dem Weg zu den Lofoten, hat hier festgemacht. Wir finden ein windgeschütztes  Plätzchen zuhinterst im Hafen.

Fertig einräumen. Einkaufen. Nachtessen beim Inder …..mmmmmhhh-fein!

Unsere Luxushytta  auf Tustna: Tusen Takk Trude & Helge



Samstag, 3. Juni


Hafentag

  

11⁰


Wind: NW-W            9 m/s

Heute Nacht und heute Morgen hat es noch geregnet. Dann kommt Wind auf (leider aus der falschen Richtung) und der Rest des Tages wird strahlend schön. Angenehme Temperatur, T-Shirt Wetter. Wir machen einen Hafentag.
Restliche Einkäufe. Auf dem Weg in die Stadt treffen wir Nanas Bruder Olav. Er jobt in einem Marineladen.
A. dichtet ein Fenster neu ab und klebt anschliessend Hildes Namen auf beide Seiten des Bugs. Monika macht unterdessen einen Ausflug zum Kleppen mit Sicht aufs Meer und bestätigt: viel Wind,  draussen hat es weisse Schaumkronen.
Nachtessen: Fenchelrisotto….mmmmmh-fein!

Kristiansund Gästehafen
HILDE... 

Sonntag, 2. Juni (Pfingsten)



Von:    Kristiansund               Nach: Bud

 

8⁰


Wind: NO-N 4 m/s – 3/m/s

Ab: 8.10                                 An: 15.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
29
15
14
Übertrag
-
-
-
TOTAL
49
25
24

Wir legen früh ab. Gegen Mittag ist Regen angesagt. Das Ziel ist Håholmen, ca. 15sm entfernt Wir machen aber gute Fahrt und beschliessen gleich bis Bud durchzufahren.

Als es dann zu regen anfängt sucht M. vergeblich ihre Gummistiefel. Wahrscheinlich hat sie sie irgendwo im Båthotell stehen lassen.

Um 15:30 treffen wir in Bud ein. Rechtzeitig für Middagsbuffet im Fischrestaurant im Hafen.
Es gibt traditionelle norwegische Speisen. Das Restaurant ist sehr populär. Die Gäste kommen von weit her (unsere Tischnachbarn aus Molde, ca. 1 Stunde Autofahrt entfernt), um mal wieder so richtig gut „wie bei Mutti“ zu essen. Es gibt alles von Lachs bis  Fiskeboller….

Nach dem üppigen Buffet brauchen wir etwas Bewegung: Auf dem Kyststi erkunden wir nochmals Bud.

wie bei Mutti....mmmmmmhhhh-FEIN!

Montag, 5. Juni


Hafentag



11 ⁰


Wind: W-SW             9 -11m/s


Zuviel Wind und aus der falschen Richtung. Wir schlafen aus und machen einen Hafentag. Der Hafen füllt sich mit Fischerboote, denen es heute wohl auch zu viel Wind hat.

Am Nachmittag machen wir einen Ausflug auf den Hausberg von Bud, Gulberget (160 m). Blauer Himmel. Frische Brise. Wir wandern 3 Stunden auf einem schönen Rundweg der Fitnesskampagne „stikk ut“ mit 6 Posten (Aussichtspunkten) mit Blick in alle Himmelsrichtungen.

Zum Znacht gibt’s Stekelaxs (gepöckelter Lachs) mit Kartoffeln und Salat.


Blick auf die Hustadvikka.....

... und auf Bud

Dienstag, 6. Juni


Von:    Bud                 Nach: Finnøya

  
 8⁰



Wind: NO      6 m/s

Ab: 9.35                                 An: 13.05

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
14
14
-
Übertrag
49
25
24
TOTAL
63
39
24


Für 13 Uhr ist Regen angesagt. Wir kommen mit achterlichem Wind gut voran und treffen gerade noch rechtzeitig, bevor die ersten Regentropfen fallen, im Gästehafen von Finnøya ein. Wir sind die einzigen Gäste. Nach ein bisschen Smalltalk mit dem Hafenwart, füllen wir die Waschmaschine. Jetzt sind wir gespannt, ob sich Schimmel an den Vorhängen wieder auswaschen lässt. Finnøya hat ein luxuriöses Schwimmbad, das „hopp i havet“. Wir kennen es schon von unserm letzten Besuch. Heute sind wir die einzigen Gäste. Luxus pur! Wer hat schon ein Schwimmbad, inklusive Sauna (diesmal richtig warm!), Sprudelbad, etc. ganz für sich alleine?

Nach dem Nachtessen (Pasta mit Frühlingsgemüse) gehen wir noch für ein Bier und eine Partie Rummy in‘s warme Classic Norway Hotel.



Finnøya




Mittwoch, 7. Juni


Von:    Finnøya                      Nach: Ålesund

 

25⁰ (kein Tippfehler!)


Wind: O         4-1-8 m/s

Ab: 7.45                                 An: 13.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
25
19
6
Übertrag
63
39
24
TOTAL
88
58
30


Frühstart. Der Wetterbericht (yr) meldet viel Wind. Gegen 17 Uhr „near gale“. Wir segeln mit einem leichten Windchen, das nach einer Stunde, ganz einschläft. Rasmus hat wohl verschlafen oder den Wetterbericht nicht angeschaut. Es ist angenehm warm. T-shirtwetter.

Nach einer guten Stunde kommt der versprochene Wind dann doch noch. Wir segeln uiii-uii… und brechen einen Geschwindigkeitsrekord nach dem anderen.

Im Hafen von Ålesund ist unser „Stammplatz“, ganz hinten im Hafen, noch frei. Zahlen muss man jetzt mit einer App (Gomarina). Modern Times! Für den Zugang zu den Sanitäranlagen allerdings, braucht es 10 Kronen. Aber leider ist die Kasse am Abend schon so voll, dass keine Geldstücke mehr hineinpassen. Sch…. hafen! M. macht vorsorglich schon mal den Eimer parat.

Es ist warm…. puh ….richtig heiss sogar. Ein richtiger Sommertag.

Wir machen uns auf in die Stadt auf die Suche nach Crocs für A. und Gummistiefel für M. - leider ohne Erfolg. Die Stadt ist voll mit Touristen. Auf der anderen Seite des Hafens liegen 2 riesige Kreuzfahrtschiffe.

Nachtessen im Restaurant Anno, gerade gegenüber vom Gstehafen, feine Pizza. Anschliessend machen wir noch einen Verdauungsspaziergang, 418 Stufen auf den Aussichtsberg Axla.

Frühstart von Finnøya

..... Kurs Ålesund

T-Shirtwetter 
 😞😞😞

Donnerstag, 8. Juni


Von:    Ålesund                      Nach: Runde


a,m,  
p.m.
15⁰


Wind: a.m. kein Wind            p.m. SW 7-8 m/s

Ab: 9.30                                 An: 13.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
15
-
15
Übertrag
88
58
30
TOTAL
103
58
45



Als wir heute Morgen aufwachen ist es  strahlend blau. Kein Wölkchen am Himmel. M. macht sich nochmal auf die Suche nach Gummistiefel und wird im Skipshandel, gerade gegenüber auf der andern Hafenseite, fündig.

Wir nehmen Kurs auf Runde. Wir müssen motoren. Rasmus hält sich mal wieder nicht an die Windvorhersage. Immerhin hält sich Petrus (?) mit dem Regen an die Vorhersage. Kaum haben wir auf der Insel Runde festgemacht, schon fallen die ersten Tropfen.

Wir essen ganz norwegisch „middag“, d.h. ein frühes Nachtessen. Es gibt Ratatouille. Dann wandern wir zum Vogelfelsen (Fuglefjellet), auf der anderen Seite der Insel, um dort Papageientaucher zu beobachten. 2 km der Strasse entlang zu einem Campingplatz (wir bekommen einen Lift in einem österreichischen Wohnmobil). Dann steil den Berg hinauf. Wir sind nicht die einzigen, mit riesigen Teleskopcameras ausgerüstet, warten die Vogelfans am Vogelfelsen auf die Puffins. Ab und zu kommt einer angeflogen und verschwindet schneller, als man schauen, geschweige denn fotografieren kann, in seiner Bruthöhle. Ein Adlerpaar schwebt hoch oben und unterhält uns mit einer Flugshow.

Es bläst und ist kalt. Gerade als wir uns wieder auf den Heimweg machen, kommen die Puffins angeflogen. Hunderte. Tausende. Wie Mückenschwärme schwirren sie vor dem Felsen.

bye bye Ålesund


Wanderung zum Vogelfelsen von Runde
Hier warten schon die Fotografen mit riesigen Teleskopcameras
2 Adler unterhalten mit einer Flugshow
wie Mückenschwärme sausen die Puffins um die Felsen
auf dem Rückweg vom Vogelfelsen geniessen wir eine schöne Aussicht auf  Ålesund

Freitag, 9. Juni


Von:    Runde             Nach: Selje



12  ⁰


Wind: NO 6-4 m/s      p.m. W 0-2 m/s

Ab: 7.20                                 An: 15.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
37
25
12
Übertrag
103
58
45
TOTAL
140
83
37

Der Wind ist günstig. Wir beschliessen, heute um das Westkap Norwegens, das berüchtigte Stadlandet, zu segeln und machen einen Frühstart. Keine Zeit mehr für einen Abstecher zu den Vogelfelsen. Aber zumindest einem Puffin begegnen wir noch unterwegs.

Wir haben Glück der Wind hält an, bis wir Stadlandet gerundet haben. Wir nehmen Kurs auf Selje und machen dort im Gästehafen fest. Sympathischer Ort. 2 Supermärkte, Tankstelle direkt am Hafen. Für die Sanitäranlagen bekommt man in der Touristeninfo einen Schlüssel.

In der Touristeninfo liegen Brochüren aus zum Bau des Schiffstunnels. Geplant ist ein 1700 m langer Tunnel an der schmalsten Stelle der Halbinsel, um die gefährliche Passage um Stadlandet zu umgehen. Mit 49 m Höhe und 36 Breite wird der Tunnel gross genug sein für Frachtschiffe und Passagierschiffe wie die Hurtigruten. Der Bau soll 2019 beginnen und 2023 soll das erste Schiff durch den Tunnel fahren.

Vor dem Nachtessen machen wir noch einen Ausflug auf den Risnakken (165m). Schönes Panorama. Dann kocht M. ein „kreatives Restemenu“ zum Znacht.

Frühstart zum Westkap (Stadlandet)

Geschafft! Stadlandet ist gerundet

Selje

Samstag, 10. Juni


Von:    Selje                Nach: Rugsund (Zwischenstop in Klostervågen)

 

18⁰


Wind: a.m. Flaute       p.m. W 5 m/s

Ab: 12.30 (Selje) 14.40 (Klostervågen)                                An: 19.10

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
21
6
15
Übertrag
140
83
37
TOTAL
161
89
72

Ausschlafen. Duschen. Frühstück in der Sonne. Gerade als das Kaffeewasser kocht, kommt Henk auf ein Schwätzchen vorbei. Er ist Holländer, von Beruf Schreiner und ein „Jack of all Trades“. Er lebt zeitweise in Norwegen und Holland.  Er erzählt, dass er sich vor Jahren hier einen Bauernhof gekauft (ein Schnäppchen für nur 100000 Euro), dann ein Haus gebaut, etc. Jetzt plant er Exkursionen für Touristen zum Schiffstunnel. Henk redet und redet. Wir müssen noch einen „dringenden“ Einkauf im Coop machen, um ihn wieder los zu werden.

Auf dem Weg zu unserm Tagesziel, Rugsund machen wir Halt auf der Klosterinsel, gerade gegenüber von Selje. Ruine eines Benediktinerklosters aus dem 11ten Jahrhundert. Wir besteigen den Varden (205m) und geniessen dort eine super Aussicht auf das Kap, die Halbinsel Stad und im Westen die Insel Silda, wo wir vor 2 Jahren auf unserer Fahrt nach Norden festgemacht haben.

Weiter geht’s, vorbei an Maloy. Dann kommt Wind auf und wir können noch ein paar Meilen segeln. Der Gästesteg von Rugsund liegt malerisch an einer ehemaligen Handelssted aus dem 17ten Jahrhundert. Aber der Gästehafen hat schon bessere Zeiten gesehen. Der Bootssteg ist morsch und am verfallen. Aber zu unserm Erstaunen ist alles vorhanden: Stromanschluss, Wasser, WC und Dusche. Ausser einem norwegischen Motorboot, Vater mit Sohn sind am fischen, sind wir die einzigen Gäste.

Zwischenstop auf der Klosterinsel



Rugsund
Der Charme einer alten Handelstad ist leider am vergehen.  Café und Landhandel werden nicht mehr weitergeführt.

Sonntag, 11. Juni


Von:    Rugsund                     Nach: Kalvåg

 
(a.m.)  



(p.m) 12⁰


Wind: S 3-8 m/s

Ab: 10.30                               An: 14.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
17
-
17
Übertrag
161
89
72
TOTAL
178
89
89

Frisch geduscht, M. kalt, der Münzautomat in der Damendusche funktioniert nicht mehr, geniessen wir ein gemütliches Frühstück in der warmen Morgensonne.

Wir fahren durch eine enge Passage bis wir beim Hornelen, höchste Seeklippe Europas,  wieder das Hauptfahrwasser erreichen. Der Wind schläft ein. Bald kommt ein erster Regenschauer.

Irgendwann wird es Zeit für einen Tee. A. kocht Wasser und schon fängt es wieder an zu blasen…und wie! Abwarten und Tee trinken….dann setzen wir die Fock. Leider stimmt die Windrichtung nicht ganz…. so (motor)segeln wir eine Weile und kommen gut voran. Die letzen 3-4 sm müssen wir dann motoren… der Wind nimmt wieder zu ….die Wellen auch …Regen inklusive….nur langsam kommen wir unserm Ziel näher.

Der Gästehafen vor dem Restaurant in Knutholmen (Kalvåg) ist leer. Kein Wunder bei dem Wetter. Wir trinken noch ein Bier im Restaurant. Wir sind die letzten Gäste um 18.00 Uhr schliesst das Restaurant. Inzwischen regnet es wieder Bindfäden!

Zum Znacht gibt’s feinen Risotto à la Moni…. mmmmmhh-fein und schön heiss, das richtige Essen für dieses Wetter.

Hornelen


 Kalvåg

Montag, 12. Juni



Von:    Kalvåg            Nach: Florø

 


(a.m.)

(p.m.)12⁰


Wind: NW 4 m/s

Ab: 11.30                               An: 15.05

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
11
8
3
Übertrag
178
89
89
TOTAL
189
97
92

Das Fenster ist leider immer noch nicht dicht …. 😢😞

Nach dem Duschen, auf der andern Seite des Hafens, gehen wir gleich noch im SPAR einkaufen, im Pyjama. Wir kaufen auch einen Regenschirm.

Nach dem Frühstück steigen wir noch ca.160 Stufen zum Utsiktspunkt.

Das Wetter wird besser. Mit einer leichten Brise aus NW segeln wir gemütlich nach Florø.

Vor Florø reger Schnellfährenverkehr.

Der Gästehafen von Florø hat ein neues Servicegebäude, inklusive Aufenthaltsraum, verdient 5*****.
A. kauft ein im Marine Shop. Neuer Versuch das Fenster abzudichten: versuchen wir’s mal mit „Capt. Tolley’s Creeping Crack Cure“. Im Euro Sko findet er neue Crocs.

Kaffee und eine Partie Rummy im gemütlich warmen Aufenthaltsraum des Servicegebäudes.




Dienstag, 13. Juni


Von:    Florø               Nach: Hærland

  (a.m.)  





(p.m) 12⁰



Wind: SW-W 4-5 m/s

Ab: 11.40                               An: 16.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
18
7
11
Übertrag
189
97
92
TOTAL
207
114
103

Frühstück. Die Schweizer meinen wir sind das Hafenbüro...... 😁😁.hihi...hatten wohl zuviel Seegang

Nieselregen (yr). Wir frühstücken gemütlich im warmen Aufenthaltsraum.

Die Swiss Cruising V des CCS macht im Hafen fest. Sie kommen von den Shetlands.

Als der Niesel aufhört, legen wir ab. Der Wind ist besser als erwartet. Wir können segeln. Aber der Niesel setzt dafür umso stärker wieder ein.

Unser Ziel ist Hærland (Askvoll) auf der Insel Atløyna. Am Gästesteg liegt eine englische Yacht. Ansonsten sieht der Hafen wie ein Fischerhafen aus. M. ist skeptisch, ob es hier wohl ein WC hat. Aber an Land finden wir einen blauen Container mit WC, Dusche, Waschmaschine und Tumbler. 100 Kr. Hafengeld, alles inklusive!

Die Sonne kommt durch. Nach einem kleinen Picknick schnüren wir die Wanderschuhe und wandern los. Ziel ist das Scarfjellet (375m). Wir schaffen es nicht bis zum Gipfel… dunkle Regenwolken lassen uns wieder umkehren.

An Bord hängt der Haussegen etwas schief. A. findet den Code für die Sim Karte nicht mehr. M. ändert wieder das vorgesehene Menu ab.

Yr 
😲😄



Mittwoch, 14. Juni


Von:    Hærland                      Nach: Skerjehamn, Sandøya

 

(a.m.)  





(p.m) 15⁰


Wind: S 4-6 m/s

Ab: 11.40                               An: 16.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
29
7
22
Übertrag
207
114
103
TOTAL
236
121
125


Regenwetter. Ausschlafen. Die Wetteraussichten sind deprimierend.😭

Als gegen 11Uhr der Regen aufhört und erste Wolkenlücken blauen Himmel durchlassen, packen wir zusammen und legen ab. Das Wetter wird rasch besser, bald haben wir schönstes Segelwetter, leider mit Wind aus der verkehrten Richtung (Süd). Wir motoren.

Ursprünglich haben wir geplant heute in Hardbakke festzumachen. Ein hübscher Hafen, wo wir vorletztes Jahr schon waren. Nachdem wir den Wetterbericht für morgen ( starker Wind aus S) nochmals genauer angeschaut haben, beschliessen wir aber, lieber weiter zu fahren, bis Skerjehamn, auf der andern Seite des Sognefjords. Zur Belohnung können wir über den Sognefjord sogar segeln.

Skerjehamn ist ein hübscher Ort. Der Anzahl der Liegeplätze nach, wohl auch ein sehr populärer Hafen. Heute sind wir aber, ausser einer norwegischen Segelyacht, die einzigen Gäste. 

Skerjehamn war im 19. Jahrhundert eine florierende Handelstad von der aus u.a. Hummer nach England exportiert wurde. 2005 kaufte der jetzige Besitzer, der Fischzüchter Ola Braanaas, Skerjehamn und baute es zu einem Hotel und Konferenzzentrum mit Restaurant um. Auf dem höchsten Punkt von Skerjehamn steht seit 2007 eine Statue von König Olav, die von Oslo City Councel bestellt worden war, aber schlussendlich nicht mehr gefiel (siehe Kasten).


In the early 2000s,  Oslo City Council decided that a new statue of the late King Olav V would grace the urban landscape of Oslo.
The assignment was given to the renowned artist Knut Steen, and for six years he worked with this statue from his residence in Pietra Santa, Italy. On 6 July 2007, it was supposed to be unveiled next to Oslo City Hall.
During its arrival from Italy, the statue created a big debate in Norway. Associations against dictatorship and communism dominated this debate, as the King’s right hand was exalted, just like an ancient Roman salute. This did not reflect the Norwegians’ memories of the ‘People’s King’. King Olav became a widower and was Norway’s monarch from 1957 to 1991. He was known as ‘down-to-earth’ – the King who took the tram during the oil crisis in the 1970s and participated in Olympic Games.
The 7.5 meter high statue was severely criticized for presenting King Olav more like a dictator than a ‘People’s King’, as he stands with his right hand raised.
Many Norwegian municipalities were interested in acquiring the statue after Oslo City Council turned their thumbs down for the artwork. It was, however, fish breeder John Braanaas who bought the statue for 2 million kroner (about 250.000 dollars) after the sculptor in March 2007 had been visiting Gulen municipality.
The statue is now erected on the highest point on the Skjerjehamn island.
Text by: Anette Broteng Christiansen, ThorNews

Schönstes Segelwetter.... nur leider kommt der Wind aus der falschen Richtung




Skerjehamn, idyllischer Gästehafen an der Nordwestecke von Sandøya


King Olav..... für Oslo bestellt aber später nicht mehr gewollt

Moni woher kommt der Wind? 


Westen oder Osten? 
Norden ...?
SW.....NW?


..... von da!

Donnerstag, 15. Juni


Skerjehamn, Hafentag

  (a.m.) 
 (p.m) 18⁰

Wind: S 8-9 m/s

Ausschlafen bis 8 Uhr. Heute machen wir Hafentag, der Wind bläst kräftig aus der verkehrten Richtung. Frühstück. Luxusdusche. Danach Bloggen, Lesen, Soduku, etc.

Gegen 14 Uhr wird es heller, der Regen hört auf. M. hat einen Tursti entdeckt. Ungefähr 10 Minuten der Strasse entlang, dann rechts abbiegen.


Dann wandern wir über Stock & Stein ca. 1 Stunde zu einem Aussichtspunkt (160m). Die Sonne kommt durch die Wolken. Wir geniessen einen wunderschönen Panoramablick.

Skerjehamn (Vordergrund) Sognefjord (Hintergrund)


Zum Nachtessen gehen wir ins Restaurant. Wir haben Glück. Das Restaurant hat ein Seafood-Buffet für ein Geschäftsessen vorbereitet.  Mmmmmhhhhh-Fein!

Inzwischen hat es zu regnen angefangen … es regnet und regnet sintflutartig die ganze Nacht hindurch.


Freitag, 16. Juni


Von:    Skerjehamn,               Nach: Litlebergen

 18⁰

Wind: NW 3-5 m/s

Ab: 11.40                               An: 18.30


Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
29
26
3
Übertrag
236
111
125
TOTAL
265
137
128

Freitag, 16. Juni


Von:    Skerjehamn,               Nach: Litlebergen

 18⁰

Wind: NW 3-5 m/s

Ab: 11.40                               An: 18.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
29
26
3
Übertrag
236
111
125
TOTAL
265
137
128

Frühstück im Salong

Ausschlafen. Gemütlich Duschen – ohne Münzautomat!

Das Netzteil zum Laden des Laptops ist kaputt …. der Blog fällt vorerst aus.

Wir warten bis der Regen aufhört. Wir nehmen dieses Mal den „inneren“ Fahrweg zwischen den Inseln Bakkøy und Keiløy, durch den Radsundet und Alversund. Das Wetter wird immer besser. Guter Wind. Segeln vom Feinsten. Schmales Fahrwaser. Ab und zu steigt die Spannung …. kommt jetzt gleich eine Schnellfähre um die Ecke?
 
gemütliches Segeln durch das innere Fahrwasser



Litlebergen, so stellt sich heraus, ist ein Bootsklubhafen mit ein paar Gästeplätzen an der neu renovierten Holzpier. Sanitäranlagen und Strom sind vorhanden, aber abgeschlossen. Telefon mit dem Hafenwart: „… wir sind willkommen, aber er hat heute keine Zeit vorbeizukommen und uns den Schlüssel zu geben…“

Schlussendlich löst sich das Problem unerwartet: einer der Klubmitglieder kommt vorbei und leiht uns seinen Schlüssel … Tussen takk! Problem gelöst, aber dafür haben wir schon wieder ein neues. A. hat sich beim Small Talk mit unsern Nachbarn von der französischen Segelyacht etwas zu lässig auf den Traveller gesetzt und genau, wie als Antwort auf die Frage, ob noch nie was kaputt gegangen sei, macht es knack. Die Halterung des Travellers ist unten am Süll ausgebrochen….


Gästesteg in Litlebergen


Samstag, 17. Juni


Von:    Litlebergen,                Nach: Bergen
  


 16⁰


Wind: S 6 m/s

Ab: 10.50                               An: 13.15

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
9
-
9
Übertrag
265
137
128
TOTAL
274
137
137

Bergen. Der Hafen ist voll ....

.... aber  mit viel Dusel finden wir noch einen freien Platz
Bergen  ist Regen 
Der Fischmarkt zieht bei jedem Wetter Scharen von  Besuchern an

Der Wind kommt direkt von vorn. Wir motoren.

Wiedersehen mit Bergen. Der Himmel ist grau und der Hafen ist voll. Wir legen uns ins Päckchen. Internationales Päckchen: unsere Nachbarn kommen aus Shetland und das nächste ist aus Irland. Leider hat es an dieser Seite des Kais keine Steckdosen.

Wir gehen um den Hafen zur Touristeninfo…. und was sehen wir da? Ein freier Platz, eine Säule mit Steckdosen…. kein Schild „reserved“ oder sonstige Verbote. Also nichts wie los und um parkieren, bevor ein anderer den Platz wegschnappt!

Anschliessend gehen wir einkaufen. Im Storsenter finden wir alles was wir brauchen: Claas Ohlsen für diverse Werkzeug für die Repartur der Travellerhalterung; Telenor und Netcom für Telefon (SIM) und Internet, Abwaschbecken, etc. M. findet für sich noch eine Regenjacke (Model Ölzeug-aber-chic).

Inzwischen ist der Niesel in Regen übergegangen und dann regnet es und regnet, wie es sich für Bergen gehört. (p.s. später hören wir in den Nachrichten, dass dieser Juni der nasseste Juni seit 65 Jahren war).

Nachtessen im Restaurant Bryggeloftet. Für M. Lachs für A. Muscheln. Mmmmmhhhh-FEIN!

Samstagnacht ist Party Time

Sonntag, 18. Juni


Von:    Bergen,                       Nach: Kvitturspollen



12 ⁰


Wind: SSW 2-4 m/s

Ab: 12.40                               An: 16.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
15
-
15
Übertrag
274
137
137
TOTAL
289
137
152

bye bye Bergen
das Wetter: "50 shades of Gray"


Eskortiert von den Seenotrettern unterwegs zum Klubhafen 


Der Traveller ist wieder repariert. Der Einkauf fällt aus; in Bergen sind sonntags die Läden geschlossen.

Wir legen ab. Der Regen ist in Nieselregen übergegangen. Der Wind kommt genau von da, wo wir hin wollen. Dazu haben wir auch noch bis zu 2 knt Strom gegen uns.

In Hyellestad machen wir neben dem Boot der Seenotrettung am Gästesteg fest. Die Seenotretter raten uns ab hier zu bleiben, keine Sanitäranlagen …“a shitty place“!  Eine halbe sm weiter liegt Kvitturspollen der Klubhafen der Bergen Seilforeningen und Standort der Seenotretter. So legen wir wieder ab und fahren im Kielwasser des Seenotrettungsbootes zum Klubhafen.

Wir finden noch ein Platz am kleinen Gästesteg und erkunden staunend das neue Klubhaus. Ein nobler Pavillon, mit Konferenzsälen, Küche ausgestattet wie eine Hotelküche und moderne Sanitäranlagen mit Bewegungsmeldern überall.







Nobles Klubhaus 

Montag, 18. Juni

Von:    Kvitturspollen                        Nach: Bekkjarvik

 




15⁰

Wind: SSW 3 m/s

Ab: 8.45                                 An: 12.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
17
-
17
Übertrag
289
137
152
TOTAL
306
137
169

Die Sanitäranlagen sind offen. Aber kaum eingetreten, schaltet sich die Alarmanlage ein.

Wir schauen, dass wir loskommen. Ab heute Mittag ist wieder Regen angesagt. Das Tagesziel ist Bekkjarvik. Ein Gästehafen, mit der Auszeichnung „Gästehafen des Jahres“.
Wir schaffen es gerade noch rechtzeitig. Kaum angelegt, fängt es an zu regnen… und dann regnet es in Strömen den ganzen Nachmittag.

Wir verziehen uns in die Bibliothek, bis sie um 15 Uhr schliesst. Einkaufen.

Während dem Abendessen zeigt sich nochmal die Sonne. Also Wanderschuhe anziehen und auf geht’s zum Kongens, dem Aussichtsberg. 1 Stunde hinauf, ¾ Stunde abwärts. Um 22.30 Uhr sind wir zurück bei der Hilde und es regnet schon wieder….





  

Montag, 19. Juni


Von:    Bekkjarvik                  Nach: Langevåg



13⁰

Wind: NW 5-8 m/s

Ab: 10.45                               An: 16.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
28
27
11
Übertrag
306
137
169
TOTAL
334
164
170

die Sonne scheint, die Nase tropft nicht mehr..

Viel Sonne und ein paar Regenschauer. Guter Wind.

Langevåg, ein guter Gästehafen am Ende einer tiefeingeschnittenen Bucht. Gegenüber vom Gästesteg befindet sich das Kultur- & Einkaufszentrum mit WCs (24 hrs geöffnet!).

Wir machen wieder einen Spaziergang zum Aussichtspunkt. Nicht so einfach den Einstieg zum Weg zu finden. Schöne Abendstimmung… die letzten Sonnenstrahlen beleuchten die Berge dunkle Wolken.

M. hat heute gute Ideen gehabt, die verdienen hier festgehalten zu werden:👏👏👏

1.     Trocknen des I-pads von Regenspritzern: 1 Blatt Haushaltspapier zwischen Ipad & Deckel klemmen

2.     Das Öfeli  als Warmhalteplatte & Tellerwärmer





Mittwoch, 21. Juni


Von:    Langevåg                    Nach: Røvær

13⁰

Wind: NW 3-4 m/s

Ab: 11.15                               An: 15.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
14
12
2
Übertrag
334
164
170
TOTAL
348
176
172

Morgens noch grau, dann wird der Himmel blau und blauer. Mit einem leichten Windchen und 1 ½ knt Strömung mit uns „sausen“ wir nach Røvær.

Nervenkitzelnde Einfahrt durch den „Hintereingang“ zum Røvær Kulturhotell. Wir machen am Gästesteg fest. Jemand ist am Malen, die Wirtin am Aufräumen. Das Hotel ist geschlossen, aber wir sind trotzdem willkommen… Dusche & WC werden für uns leer-und aufgeräumt. Wir haben den Platz ganz für uns allein.


Mit Hilfe von 2 Informationsbroschüren entdecken wir die Insel. Im 18-19 Jahrhundert war Røvær ein wichtiges Zentrum für die Kabeljau und Heringsfischerei.  20000 Fischer bevölkerten die Insel jedes Frühjahr. Heute leben hier ganzjährig noch  ca. 100 Leute.

Nervenkitzelnde Einfahrt 


Gästesteg des Røvær Kulturhotell

Røvær Sjøhus
Røværholmen Leuchtturm

Flutlicht beleuchtete Sportsarena 
im Hintergrund Haugesund

Donnerstag, 22. Juni


Von:    Røvær             Nach: Haugesund


13⁰


Wind: S -SE 3-4 m/s

Ab: 12.00                               An: 14.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
8
6
2
Übertrag
348
176
172
TOTAL
356
182
174

warten auf Wetterbesserung

Gestern war Sommeranfang, heute ist er auch schon wieder zu Ende. Wie hat der Segler aus Oslo den diesjährigen Sommer noch in Schutz genommen: „… er ist ganz ok…“ Die Norweger sind wohl nicht verwöhnt. Zuhause hält die Hitzewelle (>30⁰) schon die ganze Woche an…

Gegen 11 Uhr geht der Regen in Niesel über. Leinen los. Wir können sogar segeln.

In Haugesund hat es noch viel Platz im Hafen. Inzwischen hat der Nieselregen wieder zugenommem. Da helfen nur Öfeli und Tee -Rum.

In einer Regenpause machen wir einen Spaziergang durch die menschenleere Stadt. Wer nichts in der Stadt zu tun hat, bleibt lieber zu Hause, vor dem warmen Ofen.

Zum Znacht gönnen wir uns eine feine Pizza im „Il Forno“.

Haugesund, viele Türkenläden mit frischem Gemüse

Haugesund Gästehafen
ein schwimmendes Gastarbeiterwohnheim

Freitag, 23. Juni


Von:    Haugesund                 Nach: Kopervik



13⁰

Wind: S 4 m/s

Ab: 13.20                                An: 16.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
9
-
9
Übertrag
356
182
174
TOTAL
365
182
183

Im Scandic gibt's das beste Frühstück!


Frühstückbuffet im Scandic Hotel….. mmmmmhhhh…. superfein. Danach gibt’s Kino ganz allein für uns: ein Film über die Insel Karmøy und Umgebung.

Noch eine Einkauf im Vinmonopolet und im Fischladen, dann hört der Regen auf und wir legen ab. Tagesziel ist Skudeneshavn. Aber dann nimmt der Wind zu. Gegen den Wind und gegen den Strom. Wir kommen kaum vorwärts. Kein Vergnügen. Auf der Höhe von Kopervik beschliessen wir, dass es für heute genug ist.

Kopervik hat einen Gästehafen mit allem, was es braucht: Dusche, Waschmaschine und WC. Nur das WC ist geschlossen. Das hat die Gemeinde vergessen aufzuschliessen. Diverse Telefonate der Leute im Kiosk, wo wir die Hafengebühr bezahlt haben, bleiben erfolglos… der Verantwortliche für den WC Schlüssel lässt sich nicht auffinden.


Zum Znacht gibt’s Gschwellti & Røked Fisk. Und dann --- kaum zu glauben! Um 21 Uhr klart es auf. Wir machen im Sonnenschein noch einen Spaziergang zum Utsiktspunkt.

Kopervik

Samstag, 24. Juni


Von:    Kopervik                    Nach: Tanager

 

(a.m.)

 


(p.m.) 13⁰


Wind: SW 5-6 m/s

Ab: 11.00                               An: 16.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
25
23
2
Übertrag
365
182
183
TOTAL
390
205
185

bye bye Kopervik

Als wir erwachen geht ein Regenschauer nieder. Dann kommt die Sonne durch und bald haben wir blauen Himmel.

WC scouting. A. wird fündig in einer Konditorei & Café, die ab 7 Uhr geöffnet ist.












Tanager, ein sehr sympathischer Gästehafen


Sonne, blauer Himmel und ein guter Wind. Segeln vom Feinsten. Durchschnittsgeschwindigkeit > 5 knt.

Wiedersehn mit Tanager. Diesmal hat es noch viel Platz. Der Hafenmeister heisst uns herzlich willkommen. Hafengeld 100 Kr., alles inklusive.


Wir geniessen den Apéro im Sonnenschein. Für Morgen hat der Wetterbericht „uvannlig mye nedbør “  und viel Wind angekündigt.

Sonntag, 25. Juni


Hafentag (mit dem Bus nach Stavanger)

   



12⁰

Wind: NW 10-14 m/s

"uvannlig mye nedbør"


Heute Nacht weckt uns prasselnder Regen. Das Fenster ist dicht … “Capt. Tolley’s Creeping Crack Cure” hat schlussendlich gewirkt!

Sonntagsfrühstücksbuffet im Hotel Hummeren. Anschliessend fahren wir mit dem Bus nach Stavanger. Anfangs ist der Bus noch fast leer. Doch dann kommt eine Haltestelle, wo Dutzende Menschen den Bus stürmen, bis keiner mehr rein passt. Es sind Muslime, die heute in der Moschee Eid, das Ende des Ramadans gefeiert haben.
 
...der Bus ist voll...
In Stavanger gehen wir zur Touristeninformation, um unsere Wanderung zu organisieren. Gar nicht so einfach, wenn man mit dem ÖV unterwegs ist. Aber wir sind zuversichtlich. Bis auf die Rückreise, da gibt es noch ein paar Fragezeichen.

Sonne und Regenschauer wechseln sich ab. Als wir unter dem Sonnenschirm auf der Terrasse eines geschlossenen Restaurants Schutz suchen, kommt eine junge Frau aus dem Restaurant und schenkt uns einen Regenschirm…. tusen takk!

Was machen bei so einem Wetter? - Museum. Also gehn wir noch mal ins Ölmuseum. Immer wieder interessant!

5 p.m. Zeit um Znacht oder nach norwegischer Art „middag“ zu essen. Unser Thai – Restaurant hat noch geschlossen, öffnet aber, bevor wir im Internet Alternativen gefunden haben.

Auf dem Weg zum Busbahnhof treffen wir noch Koni plus Crew, Schweizer Segler und Walking - Kollege von A.W., unterwegs zu den Lofoten.


Um 8 p.m. sind wir wieder in Tananger. Bjørn, der Hafenmeister kommt vorbei und gibt gute Tipps für unsere Wanderung. Falls es mit der Rückreise mit Bus und Autostop nicht klappen sollte, sollen wir ihn anrufen: er hole uns dann ab. 2 Stunden hin, 2 Stunden zurück…. Tusen takk für das Angebot.

Wiedersehen mit Stavanger

.... fein gegessen im Thai Restaurant


Montag, 26. Juni








Für Unterhaltung ist gesorgt, ein Müllcontainer wird auf die Fähre verladen

Lysefjord

Station Bratli....ein Wanderpfad, das ist alles



Nach viel planen und neu planen, Busfahrpläne studieren und Fährereservation steht jetzt unsere Wanderroute fest:  Flørli – Blåfjellenden - Hunnedalen

Mit dem Bus nach Stavanger. Von dort mit der Fähre nach Flørli. So eine Fahrt mit der Fähre ist nicht langweilig. Ein Müllcontainer wird eingeladen und später wieder abgeladen. Zwei Wanderer steigen in Bratli aus…. eine Betonpier, ein Wanderpfad das ist alles.
Flørli
 
DNT-Hytta

4444 Treppenstufen ..... wir begnügen uns mit 700

Wir steigen in Flørli aus. Hier steht ein Elektrizitätskraftwerk, das heute mehr Galerie, Museum und Café als Kraftwerk ist (ein neues Kraftwerk befindet sich mittlerweile im Berg). Dahinter am  Hang ein paar einzelne Häuschen. Wir laufen ca. eine ½ Stunde zur DNT Hütte. Schöne Hütte, ausgestattet mit allem, was man braucht. Wir belegen unsere Schlafplätze und machen uns dann auf, die Attraktion Flørlis zu erkunden. Vom alten Turbinenhaus am Fjord  führt eine 1600 m lange Treppe neben der alten Druckleitung hinauf zum 750 m höher gelegenen Stausee. Mit  4444 Stufen soll es die längste Treppe der Welt sein.

Wir laufen 700 Stufen, schonen unsere Knie  und machen nur die kurze Rundtour, zurück zur Hütte.



Zum Znacht gibt’s Wienerli mit Erbsenstappe & Vino.

Dienstag, 27. Juni


Blick zurück auf' das Lysefjord

über Schneefelder 




vorbei an unzähligen Seen 


die Hütte Blåfjellenden, idyllisch gelegen oberhalb von Fidjadalen

Panoramafenster für den Blick ins Tal


Aufstieg zum Flørlistollen. Karge Landschaft mit unzähligen Seen, sumpfige Wege….
6 Stunden ist die offizielle Wegzeit, wir brauchen 7 ½.

Kurz vor der Hütte treffen wir Paul & Elke beim Bade im Bach. Sie sind gestern von der Strasse in Hunnedalen hierher gewandert. Morgen wollen sie wieder zurück, das Auto wartet auf dem Parkplatz. „..dürfen wir eventuell mitfahren? – klar…“ Glück muss man haben!

Sumpfig geht’s weiter bis zur Hütte. Idyllisch liegt die Hütte auf einem Hügel oberhalb von Fidjadalen. Panoramafenster für den Blick ins Tal.

Mittwoch, 28. Juni


 
wir schnüren unsere Wanderschuhe und wandern los ....







Unser Tagesziel, Hunnedalen kommt in Sicht

Blauer Himmel. Viel Wind. T-shirt Wetter.

Wir kommen gut voran und treffen kurz nach 13 Uhr in Hunnedalen an der Strasse an. Während wir auf Paul & Elke warten probieren wir Autostop. Aber kein Erfolg…. hier hält keiner an. So sind wir froh, dass wir schon eine Mitfahrgelegenheit haben. Die Strasse zum Preikestolen ist gesperrt, Paul & Elke müssen einen Umweg fahren. Ihr Pech ist unser Glück: in Ålgård erwischen wir einen Bus nach Sandness und von dort weiter nach Stavanger. Einkaufstop und dann zurück nach Tananger.
😒😒... keiner hält!


Pitschi meldet, dass sie später kommt und „...es bitzli viel Gepäck..“ mitbringt. Wir ahnen schon was das „Gepäck“ ist - das Velo. Der direkte Versand von Peru in die Schweiz hat offenbar nicht geklappt.

Pitschi trifft mit Velo ein

die Hilde wird zum Frachter

Donnerstag, 29. Juni


Von:    Tananger                    Nach: Egersund

 

(a.m.)

 

(p.m.) 18⁰


Wind: NO 3-7 m/s

Ab: 08.15                               An: 19.15

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
44
22
22
Übertrag
390
205
185
TOTAL
434
227
207


....z z z z...

Frühstart im Nieselregen. Der Wind ist günstig. Wir wollen heute die lange Strecke bis Egersund hinter uns bringen. Pitschi hat nach 30 Stunden Flug Jetlag und Schlafbedarf und legt sich wieder in die Koje zum Schlafen.

Nach ca. halber Strecke hört der Dauerregen auf und Wind kommt auf. Leider nimmt auch die Strömung zu - bis zu 2 knt gegen uns- und sorgt für eine unangenehm kabbelige See.

Kurz vor Egersund sorgt ein Blick auf die elektronischen Karten nochmals für Aufregung. …. Stromleitungen in 11m und 6m Höhe! …. also umkehren und aussen herum. Zum Glück fällt uns da noch das Logbuch 2015 ein. Dort zeigt der Track, dass wir „innen“ durchgefahren sind. Die „11m und 6m“ sind daher wohl „fake news“.

Egersund. Einkaufen, Znachtessen. Der Vorschlag die morgige Route zu diskutieren,  stösst auf wenig Resonanz…. müde kriechen alle in die Schlafsäcke…..


Freitag, 30. Juni


Von:    Egersund                    Nach: Lillehavn



20 ⁰


Wind   (a.m.): NO 5-6 m/s
            (p.m.). W

Ab: 08.45                               An: 20.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
49
9
40
Übertrag
434
227
207
TOTAL
483
236
247

Das Frühstücksmüsli wird jetzt 5 ******

Kap Lindesnes

Heute wollen wir, wenn möglich,, um das Kap Lindesness. Ab morgen Mittag ist wieder Starkwind angekündigt. Guter Wind. Das Log zeigt 4-5knt. Aber wir kommen nicht vom Fleck. Wieder haben wir +/- 2knt gegen uns. So nehmen wir halt den Motor zur Hilfe.


Lillehavn. Hübscher Ort mit vielen Ferienhäusern. Kleiner Gästesteg für ca. 3 Boote.  Das WC ist 300m den Berg hinauf auf dem Campingplatz.


Pitschi hat ausgeschlafen und kocht Znacht: Pasta mit Gemüsepilzsauce.. mmmmmhhhhFEIN.


Lillehavn

Samstag, 1. Juli


Von:    Lillehavn                    Nach: Imsasundet (Halt in  Båly/Spangereidkanalen)

 


20⁰

Wind   (a.m.): NO 5-6 m/s
            (p.m.). W

Ab: 11.00                               An: 15.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
5
3
2
Übertrag
483
236
247
TOTAL
483
239
249

Boxenstop in Båly


Ausschlafen. Gemütlich Frühstücken. Sonne, blauer Himmel, > 20⁰warm …. Ein Sommertag.

Boxenstop in Båly/Spangereidkanalen. Strom, Wasser, Benzin. In Båly ist Hafenfest und viel Betrieb. Rekker, Frühlingsrollen & Glace für die HildeCrew.

Anschliessend fahren wir in den nahen Imasundet. Ein populärer Naturhafen, mit Steg und Bojen zum Festmachen.

A. und P. nehmen ein erfrischendes Bad und klettern auf den Utsiktspunkt.

Nachtessen: Lachs vom Grill auf Fenchel und Salzkartoffel…..mmmh…

Imasundet.


Sonntag, 2. Juli


Von:    Imsasundet                             Nach: Mandal

 


15⁰

Wind   NW-W 11-14m/s

Ab: 09.30                               An: 12.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
12
12
-
Übertrag
488
239
249
TOTAL
500
251
249
💨 💨 💨....uiuiuiui...es fägt!
 
Mandal Gästehafen

Mandal 

Der Wind legt zu. Wir beschleunigen das Frühstück, verschieben den Abwasch auf später und legen ab.

Wir sausen vor dem Wind ….uiuiui …..es fägt mal wieder!

In Mandal hat es noch viel Platz im Gästehafen. Wir legen uns längs an die Hafenpromenade.


Ein Spaziergang zu den Aussichtspunkten Loshobden und Oranienborg. 

Montag, 3. Juli


Von:    Mandal                                   Nach: Tregde Marina

 

(a.m.)

 (p.m.) 15⁰

Wind   W 5-7m/s

Ab: 12.00                               An: 13.15

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
5
5
-
Übertrag
500
251
249
TOTAL
505
256
249

Sonne. Gemütliches Frühstück mit frischen Brötchen und Kanellbollars vom Bäcker.

Wiedersehen mit Tregde Marina. Sympatischer Gästehafen mit freundlichem Servie.
Wir füllen 2 Waschmaschinen. Danach steigen wir auf dann Aussichtspunkt….


Das schöne Wetter  hat sich verzogen, ab und zu gibt es einen Regenschauer. 

"uten"-Nachtessen auf der Terrasse des geschlossenen Restaurants ... das Öfeli spendet wohltuende Wärme

Tregde Marina

Dienstag, 4. Juli


Von:    Tregde Marina                                   Nach: Indre Nodevika, Rosnes Skjernøy

 


19⁰


Wind   W 7-9m/s

Ab: 12.20                               An: 14.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
4
4
-
Übertrag
505
256
249
TOTAL
509
260
249
 
Frühstück in der Sonne




 wo sind die Kontaktlinsen ??😟


Ah da sind sie ja!!😊

Ausschlafen. Frühstück in der Sonne.

P. sucht die Kontaktlinsen. „sie müssen irgendwo im Fahhradkarton sein…“ Nachdem sie den Karton an allen 4 Ecken angebohrt und erfolglos durchsucht hat, finden sich die Linsen ganz wo anders.... im Rucksack.

Indre Nodevika: wir schnüren die Wanderschuhe und...

.....und machen einen Inselrundgang


Super Aussichtspunkt

der Motorboothafen ist voll

wir haben die Bucht ganz für uns allein

Mittwoch, 5. Juli


Von:    Indre Nodevika                                  Nach: Selvågen, Strømsneset

 


19⁰

Wind   W 2-3m/s

Ab: 10.45                               An: 13.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
6
6
-
Übertrag
509
260
249
TOTAL
515
266
249

Das Motto des heutigen Tages ist „gemütlich“. Nach einem gemütlichen Frühstück segeln wir gemütlich zu unserm Tagesziel, Selvågen. Wir finden einen hübschen Ankerplatz (Stromsneset), längsseits am Steg.

Sonne und warm, das richtige Wetter für einen Campari –Orange.

Wanderung zum Kallneset (2 Std.). Auf dem Rückweg verlieren P. & M. den Weg und machen so unfreiwillig ein paar Extra-Kilometer.

Baden. Spaghetti in der Abendsonne.

 
gemütlich....    💤...💤

Selvågen

 
Wanderung zum Kallneset

Donnerstag, 6. Juli 


Von:    Selvågen                                 Nach: Høllen




19 ⁰

Wind   SW 5-6 m/s

Ab: 11.30                               An: 13.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
8
8
-
Übertrag
515
266
249
TOTAL
523
274
249

Der Hafen von Høllen hat nur wenige Gästeplätze. Ansonsten ein sympathischer kleiner Hafen mit allem, was man braucht: Sanitäranlagen, die Schlüssel gibt’s Joker Supermarkt.


Wir erwandern die Aussichtspunkte, mit mal mehr, mal weniger „utsikt“. Auf dem Weg zum „Høllebakken finden wir die ersten Heidelbeeren. A. und P. sammeln 2 Gläser voll!

Høllen

Freitag, 7. Juli


Von:    Høllen                         Nach: Olavsundet




14 ⁰

Wind   NW 3-4 m/s

Ab: 17.45                               An: 18.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
3
2
1
Übertrag
523
274
249
TOTAL
526
276
250

A. studiert Potje-Rezepte
 
Wer Krabben  essen will, braucht viel Ausdauer



Regenwetter. Wir nehmen es noch gemütlicher als sonst. Frühstück. Einkaufen… nochmal einkaufen…. immer wieder fällt uns  etwas ein, was man noch schnell im Joker holen könnte…
Lesen…A. studiert die Potje-Rezepte….

Zum Lunch gibt’s Potetlomper (so eine Art Chapatti aus Kartoffelmehl) mit Gemüse (für M.) und Krabben (für A. & P.). Immer wieder kommt einer für ein Schwätzchen vorbei. … ein kleiner Underberg …. ein Gläschen Linje….ein gemütlicher Regentag.

Als gegen Abend der Regen aufhört, legen wir ab. Unser Tagesziel Olavsundet ist nur ein Katzensprung entfernt.

Wiedersehen mit Olavsundet. Nachdem wir festgemacht haben, merken wir, dass wir wieder genau am gleichen Platz liegen, wie vor 2 Jahren.


Zum Znacht gibt’s Panekaker mit Heidelbeeren/Erdbeeren & Sour Cream ….mmmmmhhfein!

Olavsundet

Samstag, 8. Juli


Von:    Olavsundet                             Nach: Hestehodet, Bragdøya

 20⁰

Wind   NW 7-8 m/s

Ab: 12.00                               An: 13.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
8
8
-
Übertrag
526
276
250
TOTAL
534
284
250

Olavsundet, die Westseite der Insel


Wir erkunden noch die andere Seite der Insel. Dann legen wir ab und verlassen die Bucht durch den Nordausgang. 

Unser heutiger Ankerplatz ist Hestehode. Wanderung über die Insel auf die andere Seite der Insel.


Wieder zurück fängt A. an den Potje anzufeuern. Das dauert eine Weile bis das Gulasch gar ist. Um 9 Uhr ist es dann so weit. Unser Tisch ist leider schon im Schatten. Es ist ziemlich kühl.  Daunenjacke und Kappe wärmen von aussen und der Gulasch von innen. 



Hestehode


Der Potje wird angefeuert

Sonntag, 9. Juli


Von:    Hestehodet                             Nach: Stokken (Boxenstop in Kristiansand)

 18⁰

Wind   W-SW 6-7 m/s

Ab:      11.30                          An:      12.30 (Kristiansand)
            15.45                                      17.45 (Stokken)

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
10
9
1
Übertrag
534
284
250
TOTAL
544
293
251

Wir machen einen Boxenstop in Kristiansand: Einkaufen & Wäsche waschen. Danach segeln nach Stokken, eine populäre Ankerbucht vor Kristiansand. Die Bucht ist gut besetzt, aber wir finden ohne Probleme ein gutes Plätzchen.

 A. feuert den Grill an. Spareribs mit Grillkartoffeln und für unser Vegie Fiskekaker.


Zwei Kinder kommen mit dem Ruderboot und verkaufen geräucherte Makrelen 10 kroner/ Stück. Wir kaufen 4 Stück.

Stokken

Montag, 10. Juli


Von:    Stokken                                  Nach: Kristiansand



14 ⁰



Wind   SW 3-4 m/s

Ab:      11.00                          An:      13.20


Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
5
2
3
Übertrag
544
293
251
TOTAL
549
295
254

Grau und Nieselregen. Wir fahren zurück nach Kristiansand. Eine lange To Do Liste: Einkaufen Lebensmittel, Wein, Reparaturband für den Fahrradkarton und Wandertour erkunden  im DNT Büro. Mette im DNT Büro spart nicht Zeit und Mühe, eine Wandertour für uns zu finden. Das Problem ist die An-und Rückreise mit ÖV (Bus). Der Fahrplan liest sich wie das Orakel von Delfi und selbst im Büro für ÖV ist die Dame nicht ganz sicher, ob nun Morgen ein Bus fährt oder nicht und wie das mit der Reservation geht. Viel zu kompliziert findet A. aber P. & M. möchten aber gerne WANDERN.!! Also gut, Bus reservieren, Boottransport über den Stausee bestellen. Alles klappt und alle sind wieder zufrieden…. TussiTours is best! A. kauft im Kiwi noch Picknick ein für Morgen und M. sucht mit viel Gefluche den Inhalt ihres Rucksacks im Vorschiff zusammen.

Zum Znacht gibt’s Gschwellti und geräucherte Makrelen


Wanderroute: Ljosland - Gaukhei - Langeid 

Dienstag, 11. Juli





Mit dem Motorboot über den Stausee


„Ljosland?..wo liegt denn das?“, fragt uns der Buschauffeur. Aber sein Billettautomat, weiss Rat. In Hælgeland, wartet schon der reservierte Minibus auf uns. Wir sind die einzigen Fahrgäste. Wir fahren ca. 1 ½ Stunden auf einer Bergstrasse ans Ende der Welt. Endsation: Ljosland Fjellstua, eine bediente Hütte, ein Laden ein paar Ferienhütten und ein Stausee.

Der Bootsmann fährt uns mit dem Pickup zum Staussee. Dann sausen wir mit 25 knt über den See. Die Fahrt mit dem Boot verkürzt die Wanderzeit um 2 ½ Std. Das sind uns die 400 Kronen gerne wert.
es bitzli sumpfig




Pytten, Picknick unter dem Dach der neuen Hytte

Das Wetter hält sich an die Vorhersage: Regen oder Nieselregen… mal mehr, mal weniger. Die Wege sind entsprechend sumpfig. P.‘s Turnschuhe sind bald nass.. da muss sie sich keine Sorgen machen, von wegen Schlamm ….einfach durch.

In Pytten finden wir unter dem Dachvorsprung eines Hauses etwas Schutz für ein Steh-Picknick.

Gegen 5 p.m. erreichen wir unser Tagesziel , die DNT Hütte Gaukhei. Ofen anheizen, Tee und heisse Schokolade machen, Kleider trocknen.

Im Vorratslager finden wir Spaghetti, Fertigsauce …. angereichert mit Erbsen und Champignon aus der Dose…. ein Festschmaus!

Ziel  in  Sicht.... die Gaukhei Hytta 

Ofen anheizen, Tee und heisse Schokolade machen, Kleider trocknen.
Spaghetti .....mmmmmhhh

Mittwoch, 12. Juli







Blick zurück auf Gaukhei

...es bitzli wackelig..😓😓
Tjønndalhytte 

Sonne. Blauer Himmel. Viel Wind und  kalt…heute Morgen zeigt das Thermometer 4⁰. Frühstart 7.30 Uhr. Spätestens um 16 Uhr müssen wir an der Strasse sein.
Wir sind heute gut drauf. Nach nur 4 ½ Stunden treffen wir bei der Tjønndalhytte ein. Das 1. Mal, dass wir die offizielle Zeitangabe unterbieten.
Wir machen eine lange Mittagspause. Von nun an geht’s bergab. Nach 2 Stunden, erreichen wir bei Langeid die Strasse.

Wir warten vor dem Bushäuschen. A. vertreibt sich die Zeit mit Autostop – aber aussichtslos!

Gegen 17 Uhr kommt dann der Bus. Die Fahrt geht durch das Setesdalen, entlang am Byglandfjord (ein riesiger Stausee). Viele Campingplätze.

Kurz nach 19 Uhr sind wir wieder in Kristiansund.

Znacht: Safranrisotto mit Pilze….mmmmmhhhhfein. Bis wir mit dem Essen fertig sind,  ist die Wäsche schon gewaschen und trocken. Kristiansand hat die schnellsten Waschmaschinen und Tumbler.

M. gewinnt noch im Rummy… dann kriechen wir in die Koje. Das war mal wieder eine sehr schöne Wanderung. 


Donnerstag, 13. Juli


Von:    Kristiansand                           Nach: Økholmen, Kalvøya



19⁰

Wind   N - NW 5-8 m/s

Ab:      11.40                          An:      14.40


Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
13
13
-
Übertrag
549
295
254
TOTAL
562
308
254

Frühstücksbuffet im Scandic Hotel. Wir schlemmen ..... Anschliessend kaufen A. & P. beim Fischhändler ein. M. schenkt sich ein DNT T-shirt.


Spannendes Segeln, enge Passagen, guter Wind. Früher als gedacht sind wir an unserm Tagesziel. Wir legen uns diesmal an die Ostseite der Insel Kalvøya. Inselrundgang mit Heidelbeeren sammeln. Anschliessend macht sich A. ans Kochen: Kartoffelgratin im Potje hat heute Premiere.


Kalvøya
Premiere: Kartoffelgratin im Potje mit grilliertem Lachs



Freitag, 13. Juli


Von:    Kalvøya                                                         Nach: LILLESAND



20⁰

Wind   NW 2-3 m/s

Ab:      10.10                          An:      13.00


Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
6
5
1
Übertrag
562
308
254
TOTAL
568
313
255

Petri Heil !
Der Tag beginnt mit einem Morgenbad – für ALLE!

Wir segeln durch die Bindeleia….. mit wenig Wind…. ab und zu bekommen wir ein thumbs up. Die richtige Geschwindigkeit, um mal die neue Schleppangel auszuprobieren. und ??….da hat schon einer angebissen…. ein „Sei“ …. Ein Seelachs oder Köhler, wie wir später erfahren. Der „Sei“ hat mit Lachs nichts zu tun, sondern gehört zur Familie der Dorsche. …. und  da hat auch schon ein zweiter angebissen!

Wie erwartet ist der Hafen voll. Alle liegen schon im Päckchen… Nachdem wir das Hafenbecken vor- und rückwärts vergeblich nach einem freien Platz abgesucht haben, kommt uns der Hafenmeister zur Hilfe und winkt uns längsseits neben ein Motorboot.

Dann mischen auch wir uns in das bunte Treiben. A. & P. schmausen „Rekker“(Shrimps) und dann gibt’s für alle noch ein Glace, bevor wir uns zur obligatorischen Wanderung zum Utsiktspunkt machen.
A. geht es nicht mehr so gut. Er hat sich wohl den Magen verdorben. „Übermässiger Konsum von Rekker und Glace“ diagnostizieren die beiden Doktorinnen und verordnen Ruhe und Diät.
Während A. in der Kajüte einen Gesundheitsnickerchen macht,  geht der Rest der Crew zum Baden zur nahen Badebucht - brrrrrrhhh! .....kalt und windig.

Die Sei werden ausgenommen und gebraten. Aber A. bekommt nichts von den Fischen, die er gefangen hat …. Fasten und Pfefferminztee!


Freitagabend. Nach 22 Uhr steigt die grosse Party im Hafen…. wie soll man da schlafen? Aber irgendwann geht jede Party zu Ende …. und wir schlafen tief und fest in unserer kuscheligen Sardinenbüchse.

FEINE REKKER!


Lillesand

"Du darfst den Fisch ausnehmen.....
"....aber  essen tun nur wir sie"

Samstag, 15. Juli


Von:    Lillesand                                                        Nach: Hestholmbukta



 18⁰

Wind   SW 5-6 m/s

Ab:      14.35                          An:      15.00


Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
1
-
1
Übertrag
568
313
255
TOTAL
569
313
256

bye bye Pitschi!

Ausschlafen. Frühstück de luxe:  Panekaker mit Heidelbeeren, Erdbeeren….mmmmhhFein.
P. fliegt heute nach Hause. Im Eisenwarenladen kann sie einen Leiterwagen ausleihen – für den Velotransport zur Bushaltestelle.

Nachdem wir P. verabschiedet haben, legen wir ab und motoren zur Hestholmbukta. Nur 1 sm von Lillesand…. die kürzeste Etappe! Die Bucht ist beliebt. Wir schätzen mehr als 60 Boote liegen hier. Aber wir haben Glück und finden ein perfektes Plätzchen, am Steg ganz rechts aussen. Wir erkunden die Insel, finden Heidelbeeren und ein Hüsli in der Nähe aber über die Felsen muss man kraxeln.

Zum Znacht gibt’s Rindsteak und Dillkartoffeln auf dem Grill….selfvölgelig mmmmmh Fein!


Dann geht’s in die Koje… mit viiiieel Platz!

bye bye Lillesand

Hestholmbukta


Sonntag, 16. Juli


Von:    Hestholmbukta                                                           Nach: Sokken
            Sokken                                                                                  Ytre Maløya



 18⁰

Wind   W 7 -11m/s

Ab:      12.00                          An:      14.00
            18.20                                      20.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
10
10
-
Übertrag
569
313
256
TOTAL
579
323
256

Sokken
auf dem "tursti" um die Insel


Unser Tagesziel ist Sokken. Wir finden einen schönen Platz am Fels. M. schaut skeptisch, es ist ein bisschen zu schaukelig.

Ein erfrischendes Bad. Dann wandern wir auf dem gut markierten „tursti“ um die Insel Auesøya.
Als wir wieder zurückkommen sehen wir schon von weitem Hildes Mast hin und her schwanken. Tatsächlich ist die Bucht nicht so gut geschützt, wie wir gedacht haben. Also packen wir zusammen. Die Alternative ist Maløyene. Falls es dort auch nicht gut ist, ist es nicht weit bis Grimstad.


Im Südteil der Bucht, in Ytre Maløya finden wir einen gut geschützten Platz. Inzwischen knurrt der Magen. Kartoffel rüsten , Grill anfeuern. 1 Stunde später ist das Znacht parat: Flintsteak, Dillkartoffeln & Salat schmecken mmmmmhhfein. Der Tag ist gerettet und ein Anfall von Wind-Segel-&Reisekoller“ schnell wieder vergessen.

Ytre Maløya

Montag, 17. Juli


Von:    Ytre Maløya                                                   Nach: Grimstad (Einkaufen)
            Grimstad                                                                    Søndre Brattholmen



16 ⁰

Wind   W 7 -12 m/s

Ab:      9.00                            An:      10.00
            12.00                                      14.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
11
10
1
Übertrag
579
323
256
TOTAL
590
333
257

Gut geschlafen. Nach einem kleinen Frühstück fahren wir nach Grimstad zum Einkaufen (1sm). Der Hafen ist voll. Wir versuchen uns zwischen 2 Segelboote zu klemmen. Aber Frau protestiert lautstark (auf deutsch) „… das geht nicht….das geht nicht…“. Schlussendlich finden wir ein ideales Plätzchen, bequem längsseits am Kai. Jetzt gibt’s Frühstück Teil 2: Pancakes mit Heidelbeeren...mmmmhhhfein.

Anschliessend noch einkaufen, dann legen wir ab und sausen nach Arendal. Viel Wind, viel Wellen und viel Verkehr, vor allem Motorboote.


Wir machen in Søndre Brattholmen, dem Klubhafen des Segelclubs Arendal fest. 

 Søndre Brattholmen

Dienstag, 18. Juli


Von:    Søndre Brattholmen                                                   Nach: Arendal, Risør

 


20⁰

Wind   a.m. NW 6 -7 m/s abnehmend 0-3 m/s
            p.m. S-SW 5-7m/s

Ab:      09.40                          An:      17.45


Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
24
20
4
Übertrag
590
333
257
TOTAL
614
353
261

Nach 2 sm machen wir einen Zwischenstopp in Arendal, im Stadthafen Pollen. Das DNT Büro liegt gleich um die Ecke. Unsere Fragen: „Wo kann man wandern? Und wie kommt man mit dem ÖV (Bus) dorthin?“ Wieder werden wir kompetent beraten: 5-tägige Wanderung im nördlichen Setesdal. Morgen hat es einen Bus von Risør nach Hovden im nördlichen Setesdal (6 Std 15 Min.!!) am Sonntag gibt es wieder einen Bus zurück von Bykle.

Kurs Risør
 
Walfisch...??
Wir legen ab. Kurs Risør, die innere Route. Nach ca. 1 Stunde dreht der Wind auf SW und nimmt wieder zu. Wiedersehen mit Risør. Der Hafen ist ziemlich voll. Doch wir haben Glück und finden ganz hinten, mitten im Zentrum noch einen Platz. Risør ist eine hübsche Stadt, mit vielen gut erhaltenen Holzhäusern und vielen Festivals. Der  Bau von Holzbooten hat hier eine lange Tradition.  Jedes Jahr, anfangs August findet ein Holzbootfestival statt.  

Risør 


Ein dänisches Kanonenboot ist schon eingetroffen für das Holzbootfestival im August

Mittwoch, 19. Juli




> 23⁰
Wanderroute: Hovden-Tjørnbrotbu-Berdalsbu-Bjørnevasshytta-Bykle






Heidelbeerkonfi 

Bevor wir zu unserer Wanderung aufbrechen müssen die Heidelbeeren noch zu Konfi verarbeitet werden. Strom hat es nur auf der andern Hafenseite. 


13.15 Abfahrt mit dem Bus nach Arendal-Evje-Hovden. > 6 Stunden Busfahrt. Strahlend schönes Wetter. Wir übernachten in der Hovden Fjellstua. Elchhamburger mit Pommes Frites zum Znacht.
Hovden Fjellstua

Donnerstag, 20. Juli

 Hovden-Tjørnbrotbu-Berdalsbu-Bjørnevasshytta-Bykle

20⁰

Nach einem feinen Frühstücksbuffet wandern wir um 9.30 Uhr los. Den Einstieg in den Tursti haben gestern Abend schon rekognosziert. Einem Fluss entlang erreichen wir ein breites karges Hochtal. Im N – NO Schneeberge Hauklifjell, Hardangervida, und Gaustatoppen. Jetzt steigt der Weg nochmals an auf 1300m. Wir biegen um die Ecke und –wir trauen unsern Augen nicht – da ist ja schon die Hütte! Zum 1. Mal sind schneller früher als erwartet.


Wir nehmen ein schnelles Bad im See brrrrrrrrrh … vielleicht 14⁰ ….. und dank Wind-Chill-Effekt gefühlte 10⁰. Bald kommen noch ein paar Tageswanderer. Eine 4-er Gruppe mit Hund bezieht die Annex-Hütte. 

Hovden, grasgedeckte Hütten
 einem Fluss entlang... 
....über eine karge Hochebene
.... und schon sind wir am Ziel: Tjørnbrotbu

Freitag, 21. Juli

Tjørnbrotbu-Berdalsbu



7⁰

Das schöne Wetter ist vorbei. Nieselregen, kalt und viel Wind….brrrhhh! Um 9.30 Uhr brechen wir auf. Unterwegs begegnen wir einem jungen Norweger. Er hat im Zelt geschlafen. Gefischt und nichts gefangen. Jetzt hat er Hunger und will so schnell wie möglich nach Hovden, etwas essen.

Wir erreichen Berdalsbu +/- in der vergebenen Zeit. Wir sind allein in der Hütte. Nach einem Solbaertoddy geht’s zum Waschen an den Bach…. brrrrrhh (siehe oben). Ofen anfeuern, feuchte Kleider trocknen, eine heisse Schoggi …. dann dösen wir beide auf dem Sofa ein.

Zum Znacht gibt’s Erterstua, Potemos und brun Labskaus und den letzten Wein.

Berdalsbu


Samstag, 22. Juli

Berdalsbu-Bjørnevasshytta

 13⁰

Nieselregen & Nebel. Kalter Wind.
Doch als wir um 8.45 Uhr loslaufen, sieht es besser aus. Der Nieselregen hört auf. Eine Weile sehen wir sogar blauen Himmel durch die Wolkenlücken.

Bjornevasshytte ist nicht sehr koselig. Minimale Ausstattung.




Sonntag, 23. Juli

 Bjørnevasshytta-Bykle


Bye bye Bjørnevasshytta




da müssen wir hoch...


Uff! Geschafft!
und dann geht's auch wieder abwärts....
und zum Schluss noch ein erfriiiiischendes Bad

Strahlender Sonnenschein. Um 8.15 Uhr wandern wir los. Spätestens um 16.30 Uhr müssen wir an der Strasse sein. Um 16.55 Uhr fährt der Bus.

Der Weg geht kurz auf der Strasse. Dann rechts ab durch lockeren, niedrigen Wald mit Heidelbeersträuchern (leider ohne Beeren). Wo geht’s wohl über den Pass? Rechts hinauf ein steile Felsplatte. Wie soll man da hinauf kommen? Eine Rinne, führt schräg die Felswand hinauf. Sieht aus, als ob die Felsplatte auseinander gebrochen und nach unten gerutscht ist. In dieser Rinne kraxeln wir nach oben. Jetzt haben wir erst mal eine Pause verdient. Wunderschöne Aussicht zurück auf den Bjørnevassvatne.

Abstieg ins Setesdal. Zuerst über eine offene Heidefläche, dann einem Bach entlang. Wir begegnen einigen Wanderern, auf einem Tagesausflug von Bykle herkommend.

Um 14 Uhr erreichen wir die Strasse. Über den neuen Staudamm geht es nach Bykle. Zur Belohnung eine Glace, während wir auf den Bus warten.

Mit dem Bus fahren wir über Eye und Arendal zurück nach Risør. Als wir dort um 22 Uhr eintreffen, gibt’s noch eine feine Pizza vom armenischen Pizzabäcker.



Montag, 24. Juli


Von:    Risør                           Nach:             Perleporten, Store Vardøya




20 ⁰

Wind   O-NO 5m/s

Ab:      16.30                          An:      17.15

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
3
-
3
Übertrag
614
353
261
TOTAL
617
345
264


Duschen…ein Kaffee.... dann schnell umparkieren auf die andere Seite des Hafens, dort wo’s e-Strom gibt. Anschliessend Wäsche waschen. Wir sind immer noch leicht traumatisiert. Das letzte Mal liess sich die Waschmaschine nicht mehr öffnen. Auch diesmal will der Tumbler nicht. Aber einmal  kräftig gegen die Türe … und schon läuft er.

Einkauf im Jokker, Matkrokken und Vinmonopolet… Zeit für eine Stärkung: Panekaker mit Blåbær-Konfi….mmmmhhh…. die Wäsche ist inzwischen auch fertig…. wir können ablegen.


Kurze Etappe nach Perleporten, nur 3 sm von Risør entfernt.

Perleporten



Dienstag, 25. Juli


Von:    Perleporten, Store Vardøya                           Nach: Gamle Portør




20 ⁰

Wind   O 1-2 m/s

Ab:      11.05                          An:      14.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
9
-
9
Übertrag
617
353
264
TOTAL
626
353
273






Morgenbad. Wir verlassen die Bucht durch die schmale Nordausfahrt.
Auf der Navionics-Karte fahren wir über Land. Viel Verkehr. Unzählige Boote sind unterwegs. Wir versuchen zu segeln. Aber mit 1.5 knt Geschwindigkeit und 0.5knt Strom gegen uns, geben wir bald wieder auf.

An unserem heutigen Ziel, Gamle Portør, angekommen, fahren wir erst mal rund um die Insel auf der Suche nach dem idealen Ankerplatz. Schlussendlich landen wir wieder auf „Feld 1“, dort wo wir angefangen haben. Der Platz ist gut geschützt, das WC Häuschen nicht weit und das Thermometer zeigt 20⁰ Wassertemperatur.

Grillieren. Baden. Ein grosser Hund kommt zu Besuch. Noch ein Bad. Eine Partie Rummy, M. freut sich - endlich gewinnt sie mal. Ein perfekter Sommertag geht zu Ende.







Gamle Portør

Mittwoch, 26. Juli


Von:    Gamle Portør                          Nach:             Kragerø

 20⁰

Wind   O –NO 2-4 m/s

Ab:      8.30                            An:      10.55

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
6
3
3
Übertrag
626
353
273
TOTAL
632
356
276

Nach einer windstillen Nacht fängt der Wind heute Morgen so um 7 Uhr aus NO an zu blasen. Jetzt wird es etwas ungemütlich an unserm „idealen“ Ankerplatz. Das Frühstück wird abgekürzt. Wir legen ab. Kurs Kragerø.

Der „frühe Vogel fängt den Wurm“ und wer früh ankommt bekommt einen guten Platz im Hafen – ruhig am Innensteg (aussen hat es viel Schwell).

Das Frühstück wird nachgeholt. Dann macht sich A. daran die Süllleiste am Heck, die sich langsam zu lösen beginnt, wieder festzukleben und –zuschrauben. Kragerø ist ein hübscher Hafen, es wuselt nur so von Besuchern. 2 lohnende Ausichtspunkte. Der Maler Edvard Munch hat hier gelebt. An verschiedenen Plätzen sind Tafeln aufgestellt, mit den Bildern, die an diesen Standorten entstanden sind.

Zum Znacht holen wir uns  feine Pizzas von „Old Oscar“. Anschliessend gewinnt M. die 2. Partie Rummy… in Folge!

Kragerø Gästehafen

Kragerø ist ein quirliger Hafen

unzählige Besucher tummeln sich im Hafen


Donnerstag, 27. Juli



Hafentag



Regenwetter. Wir legen einen Hafentag ein. Ein weiser Entschluss. Der Regen nimmt zu. Der Hafen füllt sich. Die Schiffe liegen in 3-4er Päckchen. Lesen, Karten & Hafenführer sortieren, Rummy spielen, Spaziergang zur Bibliothek (bereits geschlossen).

Aufwändiges Dinner Lachs auf Fenchel. Gerade als es fast fertig ist, gibt es grosse Aufregung am Steg. Der Wind hat zugenommen. Die Boote an der Aussenseite hüpfen bedrohlich auf und ab… Der Hafenmeister meint, wir müssen umparkieren, längseits in ein Päckchen, damit unser Platz auf der Innenseite für ein Päckli frei wird.
Also alles verstauen… umparkieren…. 2 Boote ziehen um an unsern Platz. Ist ja o.k. …. aber wenigstens „danke“ hätten sie sagen können. 

Das Znacht wird jetzt endlich fertig und schmeckt immer noch mmmmmmhhhhhFEIN!





Freitag, 27. Juli


Von:    Kragerø                                  Nach:             Nevlunga

 18⁰

Wind   SW 7-8 m/s

Ab:      9.55                            An:      14.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
17
16
1
Übertrag
632
356
276
TOTAL
649
372
277

Viel Verkehr und enge Paasagen


mit einer achterlichen Brise sausen wir mit 5-7knt

Die Sonne scheint. Eine gute Brise aus SW. Wir segeln mit achterlichem Wind auf der inneren Seite der Schären. A. angelt und fängt 2 Makrelen – aber nicht zu M’s Freude. In den engen Passagen mit viel Verkehr wird ihr die Angelei zu aufregend.
Sobald wir dann in offenere Gewässer kommen, nehmen Wind und Wellen zu. Wir sausen mit 5-7knt. Spannende Einfahrt nach Nevlunga…. gefährliche  Felsen überall.
Im Hafen ist noch Platz. Wir legen uns zwischen ein Segelboot und ein Motorboot. Alles perfekt …. nur die Holzwand am Kai ist hoch… ca. 2m. Unsere Segelnachbarn, eine Dänin und ihr Mann, ein norwegischer Arzt, der in Insbruck studiert hat, leihen uns ihren Step-up Fender. Hübscher Hafen, mit viel Fischhafen-Atmosphäre und gut besuchten Fischrestaurants. Wir wandern zur Badebucht. Das Wasser hat sicher 20⁰. Anschliessend geniessen wir noch die Aussicht vom Havneberget.
Zum Znacht brät A. die Makrelen. M. gewinnt im Backgammon.

In der Nacht weckt uns ein kräftiger Platzregen.

Nevlunga .... 
.... mit viel Fischerhafenatmosphäre, ....

....Badestrand ..

.... und schönem Ausblick


Samstag, 29. Juli


Von:    Nevlunga                                Nach:             Stavern

 


17⁰

Wind   SO 6-7 m/s

Ab:      8.00                            An:      10.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
7
6
1
Übertrag
649
372
277
TOTAL
656
378
278

Einfahrt nach Stavern




8.00 Uhr: Frühstart. Der Wind lässt auf sich auf sich warten. Aber dann dreht Rasmus die winddüsen auf und bald sind wir, immer schön süüferli zwischen den Stangen und Felsen hindurch segelnd, in Stavern. Wiedersehen mit Stavern. Wir suchen ganz innen einen Liegeplatz. Aber alle Plätze sind entweder besetzt oder für eine schwedische Motorbootflotille reserviert. Also bleibt uns nur der äussere Teil des Hafens, ziemlich ungeschützt und entsprechend unruhig. Als der Wind zunimmt parkieren wir um und legen uns längs an den Steg. Immer noch ziemlich schaukelig, aber sicherer. Wäsche waschen. 60 Kr. kostet die Maschine – das ist Rekord, die teuerste Waschmaschine!

Dorfspaziergang. Dolce far niente. Dann parkieren wir die Hilde noch mal um vom wackeligen Steg an den festen Kai. Dann gehen wir zum Znacht. Gleiches Restaurant mit den grössten Muscheln. Die Riesenmuscheln sind inzwischen auf „normal“ geschrumpft. Aber ansonsten ist das Essen ganz fein.
Im inneren Hafen ist ein Platz frei. Aber wir sind zu faul zum Umziehen. Hätten wir lieber gemacht. Die ganze Nacht reisst und ruckt das Schiff mit Wind und Wellen an den Festmachern …vorwärts …rückwärts. An Schlaf ist da nicht zu denken.

Stavern

Sonntag, 30. Juli


Hafentag

 
a.m.


 p.m. 17⁰


Wind   NO 6-7 m/s

Nach einem Frühstücksbuffet im Hotel Wassiloff parkieren wir die Hilde um in den inneren Hafen, direkt vor das Servicegebäude.
Wanderung zum Aussichtspunkt, ein alte Signalstattion aus der Zeit 900 n.Chr. Super Aussicht. Aber leider keine Heidelbeeren, nur ein paar mickrige Himbeeren.
Als wir aufs Schiff zurückkommen herrscht Aufregung. Der Wind hat zugenommen und bläst jetzt in den Hafen. Der Anker des finnischen Seglers hält nicht und der Wind drückt das Segelschiff auf das kleine Motorboot eines älteren Ehepaars. Alle helfen das kleine Boot abzufendern ….  Äti und Grosi auf dem Motorboot nehmen das alles ziemlich gelassen. Wir machen sicherheitshalber an unserm Nachbarn, einer dicken Motoryacht fest.

Znacht vom Thai Take Away: Frühlingsrollen, Fried Rice, Poulet Curry mit Reis….schmeckt mmmmmmmhFein.

Der Wind lässt im Lauf des Abends etwas nach. Wir schlafen gut und tief, wie in Abrahams Schoss.

jetzt liegt die Hilde gut vertäut neben einer dicken Motoryacht


Montag, 31. Juli


Hafentag

 


18⁰

Wind   SO 12-15 m/s

Zuviel Wind. Wir verschieben unsere Überfahrt nach Schweden auf Morgen.

Wir wandern auf dem Kyststi ca. 12 km nach Westen. Wir sind nicht allein. Viele Jogger, Wanderer und Spaziergänger.

Gegen 14 Uhr erreichen wir die Strasse mit der Bushaltestelle. Um 14.30 Uhr nehmen wir den Bus zurück nach Stavern.
Stavern mit seinen Werft- und Festungsanlagen
Wanderung auf dem Kyststi



Dienstag, 1. August


Von:    Stavern                       Nach: Strömstad

 

18⁰


Wind: SW 8-9 m/s

Ab: 7.50                                 An: 14.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
36
36
-
Übertrag
656
378
278
TOTAL
692
414
278

Kurs Schweden


Frühstart. 6 Uhr aufstehen. Der Wetterbericht sagt SW +/- 8 m/s voraus. Das ist der ideale Wind für die Überfahrt nach Schweden.

Der Wind weht konstant. Das Log zeigt zwischen 5-6 knt und dazu gibt’s noch 1 knt Strömung mit uns. Da kann man nicht meckern.

Nach 6 Stunden legen wir in Strömstad an. 6 knt/h Durchschnittsgeschwindigkeit, das ist Rekord!

Bei der Einfahrt nach Strömstad werden wir fast noch von der Fähre überfahren. Dabei haben wir uns ganz an den rechten Fahrwasserrand gehalten. Da hilft dann nur in ein schnelles Ausweichmanöver nach backbord. Uff! Das war knapp.

Strömstad Gästehafen


Im Stadthafen herrscht Hochbetrieb. Aber wir finden leicht ein Plätzchen längsseits, am Steg. Kaum angelegt, kommen auch schon diverse „Fans“ von Hilde vorbei und sparen nicht mit Komplimenten.

Ladina meldet, dass sie um 19.35 Uhr mit dem Zug aus Göteborg ankommt. Der Bahnhof ist gerade am Hafen.

Wir erledigen zügig die wichtigsten Besorgungen. Für insgesamt 450 SEK kaufen wir eine SIM Karte und 35 GB Internetzugang von TRE. Ausserdem eine schwedische Gastflagge, den bewährten Hamnguiden 5 (Göteborg – Svinesund) Skagerrag Forlag, Wein im Systembolaget und Essen im COOP. Wir staunen über das riesige Angebot und die deutlich günstigeren Preise. Zum Schluss wird dann die Hilde noch geschrubbt.

Ladina trifft pünktlich ein. Wir holen Pizza und freuen uns über die Mitbringsel: Parmesan, Vino, Tabak und für Monika das neueste Buch von Tanja Kinkel „Die Puppenspieler“. Das neue Netzteil für den Laptop passt leider nicht L….. aber, wie durch ein Wunder, funktioniert das alte wieder J ….. vielleicht hat ihm das feuchte Wetter im Juni nicht behagt oder ist er vielleicht eingefroren?

Mittwoch, 2. August


Von:    Strömstad                   Nach: Edholmarna

 

18⁰


Wind: SW 8-9 m/s

Ab: 12.30                               An: 13.15

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
2
-
2
Übertrag
692
414
278
TOTAL
694
414
280


young  & vital ....😁😂

Ein norwegischer Folkebootbesitzer kommt für einen Schwatz vorbei und spart nicht an Komplimenten …. die Hilde freut’s. Zum Abschied bekommt auch noch die Crew ein Kompliment: „…. it’s nice to see young (!) and vital people on a Folkeboat…”.

Wir legen ab und tuckern 2 sm nach Edholmarna, ein Naturhafen ganz in der Nähe von Strömstad. Am Felsen liegen schon viele Motorboote dicht an dicht. Doch wir klemmen uns in eine Lücke, gut windgeschützt durch ein riesiges Motorboot backbord und steuerbord.

Nach einem kurzen Platzregen scheint wieder die Sonne. Wir machen einen Rundgang über die kleine Insel und grillieren auf den Felsen.

Wir spielen Quirkel und M. ärgert sich, dass sie haushoch Letzte wird. „Sch… Spiel… da kann man ja nicht würfeln…“



Donnerstag, 3. August


Von:    Edholmarna                Nach: Rossöhamn

  18⁰

Wind: SW 8m/s

Ab: 10.00                               An: 12.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
6
-
6
Übertrag
694
414
280
TOTAL
700
414
286

Morgenbad, zwischen den beiden Motorbooten. Aufgepasst, nicht zu weit von der Badeleiter weg, es wartet schon eine rote Qualle!

Wir motoren durch den gut geschützten inneren Fahrweg nach Rossöhamn. Wir haben Glück, am neuen Schwimmsteg ist noch ein guter Platz frei.
Am Nachmittag ist Regen vorhergesagt. Wir machen uns daher gleich auf und gehen auf Heidelbeersuche… Wie schon in Südnorwegen sind auch hier die Heidelbeeren eher „dårlig“. Immerhin füllen wir ein Glas voll.

Pünktlich, wie vorhergesagt, fängt es dann um 14 Uhr an zu regnen und regnet bis zum nächsten Morgen. Kaffee + Schoggikuchen + Rummy spielen im Hafencafé.

Monika kocht ein feines Risotto zum Znacht.



Freitag, 4. August


Von:    Rossöhamn                 Nach: Kyrkosund, Syd-Koster

 18⁰

Wind: SW 8m/s

Ab: 9.30                                 An: 10.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
6
6
-
Übertrag
700
414
286
TOTAL
706
420
286



Morgenbad am Sandstrand, gefolgt von Schlauchdusche auf dem Bootssteg. Brrrhhh….sehr erfriiiiischend!

über den Kosterfjord nach Kyrkosund


In flotter Fahrt geht’s über den Kosterfjord nach Kyrkosund. Wiedersehen mit Kyrkosund, A. war 2010 schon mit Pitschi hier. Wir mieten Velos (150 SEK/ Velo) und pedalen über die Insel: nach Kilestrand, windgeschützter Sandstrand, weiter nach Ekenäs am NO-Ende von Syd-Koster. Dort kaufen wir Räucherfisch und essen (A. & L.) geräucherte Rekker (Shrimps). Dann pedalen wir noch nach Landogård, wo es eine Fähre nach Nord-Koster hat.

Kyrkosund Hafen
rökt rekker


Zentral an der Strassenkreuzung in Inselmitte gibt es ein ICA Laden. Wir ergänzen unsere Vorräte und pedalen zurück nach Kyrkosund.

Der Wind aus SW hat nochmal zugelegt > 11m/s. Bad am windgeschützten Kilestrand.

Zum Znacht gibt's Räucherlachs und - makrele.....mmmmmmmhhhh-FEIN!

Samstag, 5. August


Von:    Kyrkosund, Syd-Koster                     Nach: TanumStrand

 19⁰

Wind: SW 4-8m/s

Ab: 10.15                               An: 16.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
18
17
1
Übertrag
706
420
286
TOTAL
724
437
287

Um 5 Uhr ist es noch windstill. Dann eine leichte Brise aus SW. Morgenbad am neuen Badesteg (2017). Frühstück. Leinen los.

Sonne blauer Himmel. Eine gute Brise aus SW. Bestes Segelwetter. Wir zählen 20 Segel auf dem Kosterfjord. Schon lange nicht mehr haben wir so viele Segelboote gesehen.

Wir segeln mit ca. 3knt. Die richtige Geschwindigkeit zum Fischen. Anfangs fangen wir nur Seegras doch dann hat A. eine Makrele am Haken, die dann aber im letzten Moment wieder vom Haken schlüpft … L. macht es besser und fängt ihren ersten (!) Fisch, eine Makrele. 

Petri Heil! mein 1. Fisch 😊


Der Wind nimmt im Laufe des Tages zu. Wir segeln gut geschützt den inneren Fahrweg. Tagesziel ist Otterön (212), eine Bucht südlich von Grebbestad/Tanumstrand. Leider ist der Ankerplatz am Fels schon besetzt und nicht so gut geschützt wie erwartet. Wir machen kehrt und steuern TanumStrand an. Eine Feriensiedlung, mit Pool, Spa, Hotel und Entertainment. Wir finden einen komfortablen Platz am Steg und kommen gerade recht zur After Beach Party mit den „Rock Circus“. Ballermann im Hohen Norden!
TanumStrand

After Beach Party 😃💃💃😁
Grebbestad

Wir laufen 1 ½ km auf dem Kyststi nach Grebbestad und auf einen Utsiktspunkt. Der Gästehafen von Grebbestad hat viel Betrieb und ist nicht so gut geschützt. Wir finden, dass wir mit TanumStrand die bessere Wahl getroffen haben.

die Makrele wird ausgenommen....

..... und gebraten...mmmmm😋😋😋


Zum Znacht gibt’s heute ein 2-Gang Menu. Zur Vorspeise: Gebratene Makrele & Bratkartoffel. Als Hauptgang: Wienerli mit Ertestua und Salat.

Noch ein Quirkel: M. wird knapp 2. …. und dann ab in die Schlafsäcke.


Sonntag, 6. August


Von:    TanumStrand              Nach: Hamburgsund

 20⁰

Wind: SW 8-10m/s

Ab: 10.00                               An: 12.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
10
10
-
Übertrag
724
437
287
TOTAL
734
447
287

Feines Frühstückbuffet (120 SEK) im Hotel. Leinen los!
uiuiuii...viel WInd
Hamburgsund

Viel Wind. Wir sind froh, dass wir im inneren Fahrweg gut geschützt sind. Wir sausen mit meist achterlichem und halbem Wind. Zum Schluss müssen wir noch eine Weile kreuzen. Dann kommen wir in den windgeschützten Hamburgsund. Ein Schild „Tack ner Seil“, wir bergen das Gross, passieren noch rechtzeitig die Kabelfähre und fahren beinah am Gästehafen vorbei…. U-Turn …. Gerade noch rechtzeitig finden wir den letzten freien Platz, längseits direkt am Steg.

Mit der Fähre fahren wir zur Hamburgö und wandern auf dem Rundweg auf der Suche nach Beeren - leider kein Erfolg. Dafür finden wir einen guten, windgeschützten Badeplatz in der NW Ecke der Insel. Wieder zurück gibt’s für alle ein Glace von Pippers.

Zum Znacht: Lachs auf Senf-Fenchel mit Reis.



Montag, 7. August


Von:    Hamburgsund             Nach: Bovallstrand

 20⁰



Wind: SW 7-8 m/s

Ab: 10.10                               An: 12.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
7
5
2
Übertrag
734
447
287
TOTAL
741
452
289

Weniger Wind, aber immer noch gutes Segelwetter. Viel Verkehr und vor allem viele Segelboote unter Segel. Wir passieren die berüchtigte Rönna Renna, wo wir (Pitschi & Alfred) das letzte Mal tapfer kreuzend für Stau gesorgt haben. Diesmal fahren wir mit Motor, man soll das Schicksal ja nicht herausfordern.


Wir kommen gerade noch rechtzeitig in Bovallstrand an. Kaum haben wir angelegt, schon fängt es an zu regnen. Wir wärmen die Reste von gestern auf. Lesen, Blog aktualisieren. Nachdem der Regen aufgehört hat machen wir einen Spaziergang auf den Aussichtberg. Eine steile Treppe führt auf den Aussichtsfelsen.

M. kocht Kjöttbollar mit Kartoffelstock (zum 1. Mal in diesem Jahr!)…. Sehr fein! Aber leider haben wir vergessen Preiselbeeren einzukaufen.
Bovallstrand
Lesestunde

Dienstag, 8. August


Von:    Bovallstrand               Nach: Keö


20 ⁰




Wind: SO 0-2 m/s

Ab: 10.10                               An: 12.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
11
-
11
Übertrag
741
452
289
TOTAL
752
452
300


L. & M. nehmen ein Morgenbad. Schöner Badeplatz mit Treppen für den bequemen Einstieg. Auch viele Einheimische kommen mit Bademantel und Velo für ein Morgenbad.
Viel Verkehr im Sotekanal
Ein warmer Sommertag. Aber kein Wind. Wir motoren. Kein Problem, im Sotekanal ist sowieso nur Motor erlaubt. Vorbei an Kungshamn und Smögen erreichen wir unser Ziel, eine gut geschützte Bucht auf der Westseite von Keö. Wir machen am Fels fest. Perfekte Terrasse zum Sonnen und Grillen. Nur der Aufstieg in die oberen „Etagen“ braucht ein bisschen Kletterkünste.
Rundgang über die Insel bietet viel an Aussicht aber leider nur wenig an Beeren (Brombeeren).

Wir grillieren Spareribs und Kartoffeln, von A. mit viel Liebe gefächert und mit Lauch und Tomaten bestückt.

Keö

Keö: toller Ausblick auf die Schären
Keö

Keö
Mit viel Liebe und Geduld werden die Grillkartoffeln zubereitet

Mittwoch, 9. August


Von:    Keö                 Nach: Stora Kornö

 
17⁰



Wind: O 4 m/s

Ab: 11.15                               An: 12.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
4
4
-
Übertrag
752
452
300
TOTAL
756
456
300

Heute Nacht hat es zu regnen angefangen. Der Tag beginnt auf der Badeleiter.

Frühstück. Anschliessend noch ein Quirkel bis der Regen aufhört.

Mit gutem Wind sind wir auch schon bald an unserm Tagesziel: Stora Kornö. Schöner Ort mit hübschen schnukeligen Häusern. Einige sind aus dem 18 Jahrhundert.

Wanderung über Stock und Stein um  die Insel. Mit viel Mühe füllen wir ein Glas mit Brombeeren. Dafür ist aber die Aussicht umso besser.

mit Mühe füllen wir ein Glas Brombeeren....


Donnerstag, 10. August


Von:    Stora Kornö                Nach: Karholmarna (Boxenstop in Lysekil)


 
20⁰



Wind: SW 2-4 m/s

Ab: 11.00                               An: 18.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
16
16
-
Übertrag
756
456
300
TOTAL
772
472
300

Lysekil 



In Lysekil machen wir einen Einkaufsstop. Gemütliches Segeln vorbei an roten Granitfelsen und schmucken Fischerdörfern. Schöner geht’s nicht!

Die Wahl des Nachthafens gestaltet sich wiedermal etwas schwierig. 2 Mal müssen wir den Anker wieder einholen, weil unsere „Ankerplatzexpertin“ den Ankerplatz für nicht geeignet findet. Zum Glück, müssen wir nachträglich sagen, denn der Wind nimmt in der Nacht wieder zu und kommt für eine Weile sogar aus der entgegengesetzten Richtung von der Vorhersage.



Chilli con Carne im Potje

..... Panorama inklusive



Als wir dann auf Karholmarna endlich einen geeigneten Platz gefunden haben, macht sich A. gleich an die Arbeit, denn heute soll wiedermal der Potje zum Einsatz kommen. Es gibt Chilli con Carne (à la Betty Bossi)….schmeckt selvfølgelig mmmmmhhhhhhFEIN…. im Sonnenschein auf dem Fels, Panoramablick inklusive….

Unsere Segelbootnachbarn, Frederik und Simon (Vater & Sohn) laden uns auf ein Schwätzchen bei einem Glas Wein ein ….

Der Mond geht auf, gross und rot  …und ein perfekter Tag geht zu Ende.


Freitag, 11. August


Von:    Karholmarna               Nach: Hjälm


 19⁰

Wind: SW 4-5 m/s

Ab: 11.00                               An: 15.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
12
12
-
Übertrag
772
472
300
TOTAL
784
484
300

Morgenbad. Frühstück in der Sonne.

Wir setzen Segel für einen weiteren schönen Segeltag



vorbei an Mollösund

Wir wollen den inneren Weg um die Insel Tjörn nehmen. Gemütlich segeln wir an Mollösund vorbei und umrunden die Insel Lyr im Norden. Unser 1. Ankerplatz Kalkerön, kommt A. irgendwie bekannt vor… hier war er schon 2010. Wie schon damals, viele Boote… kein freier Platz. Wir machen 2 Versuche …. und geben schlussendlich auf und fahren weiter. Die  nächste Möglichkeit ist Hälsön: hier hat es noch Platz… aber wir sind nicht überzeugt. Nicht weit entfernt, an der NO-Ecke von Hjälm werden wir dann fündig… wir legen uns mit Heckanker längsseits an den Fels… bequemer Ein-und Ausstieg garantiert.

Soviel Züpfeln macht hungrig. Wir essen die Reste vom Chilli con Carne.

Hjälm

BINGO ! auf dem Weg zum Aussichtspunkt finden wir Heidelbeeren


Anschliessend erkunden wir die Insel auf dem Weg zum Aussichtspunkt und finden dabei Heidelbeeren…. 3 Gläser voll. Inzwischen sind wir ganz allein in der Bucht.


Zum Znacht gibt’s geräucherten Lachs und Makrele mit Gschwelti. Dann spielen wir noch eine Partie Quiz, die M. haushoch gewinnt…. wird aber verdächtigt, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.



Samstag, 12. August


Von:    Hjälm             Nach: Almösund



 17⁰



Wind: SW 4 m/s

Ab: 10.00                               An: 12.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
6
6
-
Übertrag
784
484
300
TOTAL
790
490
300


Almösund

Sonntag, 13. August


Von:    Almösund                   Nach: Björkö Huvudet



19⁰


Wind: NW – W 4-6 m/s, später 7m/s

Ab: 10.50                               An: 17.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
24
24
-
Übertrag
790
490
300
TOTAL
814
514
300

Sonne. Blauer Himmel und Wind .... zuerst noch etwas wenig aber dann fetzt es … An so einem Tag sind alle noch mal auf dem Wasser…die Hildecrew im Regattafieber.

die Hildecrew packt das Regattafieber

sicher ist sicher.... lieber noch eine lange Leine gespannt 
.... und dann liegen wir sicher wie in Abrahams Schoss

Am Ziel gestaltet sich die Ankerplatzsuche wieder mal etwas schwierig. Unsere Ankerplatzexpertin M. ist nicht so leicht zufrieden zu stellen. Einmal ist der Platz zu unruhig (Wellen, Schwell), oder zu wenig geschützt (Wind) oder zu schattig (Abendsonne), oder der Ausstieg zu schwierig, oder eine Kombination von allem …. Schliesslich legen wir beim Platz Nr. 1 an… neben einem holländischen Segler, der uns beim Festmachen hilft. Heute Nacht soll der Wind noch mal zulegen. Ob der Heckanker wohl hält? A. legt sicherheitshalber noch eine lange Leine … jetzt kann es blasen so viel es will.

Baden. Grillen. Rindssteak und Dillkartoffeln…mmmmmhFein…wir essen in den letzten Sonnenstrahlen auf dem Fels.

Abendessen in den letzten Sonnenstrahlen 

Montag, 14. August


Von:    Björkö Huvudet                      Nach: Göteborg


 19⁰

Wind: W 5-6 m/s

Ab: 11.00                               An: 14.0

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
12
10
2
Übertrag
814
514
300
TOTAL
826
524
302

Die Nacht war nicht so stürmisch, wie befürchtet. Ein neuer Tag, wieder strahlend schön. Morgenbad... brrrh erfriiiischend.  Frühstück.
Frühstück in der Morgensonne

Wiedersehen mit Göteborg


Letzte Etappe. Wir segeln nach Göteborg. Der Wind ist günstig. Wiedersehen mit Göteborg… immer wieder faszinierend die langsame Einfahrt in eine Hafenstadt. Viel hat sich getan seit unserm letzten Besuch (2010)… Gentrifizierung der Hafenanlagen mit schicken Wohnhäusern… die alten Kräne wurden teilweise belassen. Sieht gut aus.

Lilla Bommen

Wir machen im Stadthafen Lilla Bommen fest… zuerst kurven wir waghalsig in die hinterste Ecke… die Hilde oder den Käpten zieht es immer wieder an die alten Plätze…“wo wir letztes Mal schon waren“… bis wir bemerken, dass es ja noch überall viel Platz hat …. schliesslich liegen wir komfortabel längsseits am Steg…. neben einer holländischen klassischen Luxusyacht. Wir erfahren von der Eignerin, dass das Schiff vor 70 Jahren als Yacht einem holländischen Lastkahn nachgebaut wurde. Zurzeit ist es zur Überholung in Europa. Dann geht‘s wieder in die Karibik, wo das Eignerpaar 4 Monate im Jahr verbringt. Als Crew hat es einen Kapitän und Maid.

unsere holländischen Nachbarn
.... nur mal probieren 😇😊

Stadtbummel durch das alte Stadtviertel Haga zum Marine Shop. Wenn schon nicht Karibik, so hat die Hildecrew ein bisschen  Komfort verdient 😍. M. bekommt eine neue Schwimmweste, die nicht mehr auf den Nerv drückt (inshallah), plus ein doppeltes Kissen für bequemeres Sitzen auf der Hilde und einen schicken neuen Pullover (mit Knöpfen auf der Rückseite). Für den Rest der Crew gibt’s in Haga die „beste Glace der Welt“. Dann wandern wir zufrieden dem Fluss entlang zurück zur Hilde.


Abendessen bei einem „norwegischen“ Inder (aus Punjab) ….. mmmmmhhhFein.
















Dienstag, 15. August


Von:    Göteborg                     Nach: Kungälv


  22⁰

Wind: SO-S 4-5 m/s

Ab: 14.00                               An: 17.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
10
9
1
Übertrag
826
524
302
TOTAL
836
533
303

Lilla Bommen

Frühstücksbuffet im Scandic Europa (145 SEK/Person)….wieder mmmmhhh-Fein. Wieder zurück im Hafen….die Wäsche aus dem Trockner nehmen…. ein Socken wird vermisst und wird überall gesucht….vergeblich (p.s. er findet sich später wieder, hat sich wohl in einem Handtuch versteckt).
M. kauft sich noch eine Strickjacke und Hose. Dann verabschieden wir Ladina am Busbahnhof. Sie fliegt heute zurück in die Schweiz.

A. geht zum Frisör…fertig Hemminway-Look!

auf dem Götaälv nach Norden

Leinen los! Kaum aus dem Hafen, setzen wir Segel… und müssen sie auch gleich darauf wieder runternehmen…Eisenbahnbrücke. Dann geht es segelnd mit achterlichem Wind bis nach Kungälv. Vor Kungälv sorgt eine Brücke 13m hoch (laut Karte), 12m angeschrieben nochmal für einen kurzen Adrenalinausstoss.

Wiedersehen mit Kungälv. Der Gästehafen funktioniert nur noch bedingt: Strom & Dusche gibt’s nicht mehr. Toilette beim Kiosk schliesst um 20 Uhr 😒😒

Zum Znacht gibt’s Pfifferling-Tomatenragout mit Pasta…. Es fängt an zu nieseln. Wir kriechen in die Schlafsäcke und geniessen den viiieeelen Platz.

"Gästehafen" von Kungälv

Mittwoch, 16. August


Von:    Kungälv                      Nach: Lilla Edet


 18⁰

Wind: W 4-5 m/s

Ab: 9.40                                 An: 17.40

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
20
13
7
Übertrag
836
533
303
TOTAL
856
546
310

Heute Nacht hat es geregnet. Jetzt scheint wieder die Sonne. Da kann man nicht meckern.

Der Tag beginnt mit WC-Suche … A. findet eines im Wanderheim, gegenüber vom Kiosk.



Wir segeln den Götaälv hinauf und kommen recht gut voran, trotz 1 knt Strom gegen uns. Schöne Auenlandschaft.  Felder, Kühe, Bauernhöfe.

Nach 20 sm kommt bei Lilla Edet die 1. Schleuse. Kurze Aufregung und unterschiedliche Meinungen über „wie festmachen“. Wir finden, dass es für heute reicht und  machen im Gästehafen nach der Schleuse fest.

Der Tag endet, wie er begonnen hat: mit WC-Suche. Das WC im Gästehafen existiert nur noch auf der Karte einer alten Informationstafel. Wir fahren weiter zum 1000m entfernten Lilla Edet Rasta Hotel… aber der Gästehafen existiert nicht mehr. Also wieder reumütig zurück zum ersten Hafen …. nach 2-3 umparkieren und züpfeln ist alles paletti….wir haben sogar noch eine Steckdose gefunden. Ein WC findet sich im ICA Supermarkt…10 Minuten Weg, geöffnet von 7-23 Uhr.

Abendessen: Spaghetti con Pomodore.

Gästehafen Lilla Edet

Donnerstag, 17. August


Von:    Lilla Edet                    Nach: Akersjö




18 ⁰


Wind: S 2-3m/s

Ab: 10.30                               An: 14.15

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
10
-
10
Übertrag
856
546
310
TOTAL
866
546
320





Heute Morgen hat es Nebel, der sich aber bald auflöst.

Wir motoren gegen den Strom (ca. 1.5knt). Gegen Mittag kommen wir zu den Schleussen no. 2-4 bei Trollhätan. Diesmal passieren wir sie mit routinierter Coolness. Wir machen in Akersjö, im Gästehafen fest. Sieht hübsch aus hier. Wir beschliessen zu bleiben.

Kleine Wanderung (5-6km) dem Kanal entlang, vorbei am alten Kraftwerk Oldani, 1904 erbaut (sieht aus wie ein Palast)…. durch den Älvrummet – ein Naherholungsgebiet mit Wald- wir finden Heidel- und Preiselbeeren.


Znacht: Risotto. Heute Nacht regnet es wieder.

heute schleusen wir mit routinierter Coolness


Gästehafen von Akersjö
Wanderung  dem Kanal entlang .... 

..., vorbei am alten Kraftwerk Oldani 


Freitag, 18. August


Von:    Akersjö                       Nach: Grönvik


 

18⁰


Wind: S 2-3m/s

Ab: 10.30                               An: 16.45

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
11
-
11
Übertrag
866
546
320
TOTAL
877
546
331

Eisenbahnbrücke....

..... und noch eine Eisenbahnbrücke - die letzte!


Noch eine Schleuse und diverse Brücken. Wir müssen immer wieder warten. In Vänersborg machen wir einen Einkaufshalt. Dann schliesst die letzte Brücke, eine Eisenbahnbrücke, direkt vor unserer Nase… wieder warten… zum Glück nicht lange. Noch 1 Meile, dann sind wir am Ziel. Wiedersehen mit Grönvik. Nach 3 Ankerversuchen liegen wir wohl ziemlich genau am gleichen Platz wie vor 7 Jahren. Schöner Platz mit alten Bäumen und gepflegten Rasenflächen. Nur der Campingplatz, gleich nebenan hat „aufgerüstet“, die Sanitäranlagen sind nur noch mit einer E-Card zugänglich. A. kocht nochmal im Potje ein Chili con Carne.



Samstag, 19. August


Von:    Grönvik                      Nach: Sikhall




17 ⁰


Wind: SW 7-10m/s

Ab: 11.00                               An: 13.00

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
7
7
-
Übertrag
877
546
331
TOTAL
884
553
331

Viel Wind ist angesagt. Zuviel Wind für die Überquerung des Vänern. Unser Ziel ist Sikhall, der Klubhafen des Segelklubs Vänersborg.

Wir sind die einzigen Gäste. Alles ist geschlossen. Anruf beim Hafenmeister, wir bekommen einen Code für die Sanitäranlagen, ganz neu und modern mit allem technischen Schnickschnack (Bewegungsmeldern) ausgestattet… Aber das Beste ist die Sauna, eine schöne Holzofensauna, mit einem grossen Fenster für den Blick auf den Hafen.

Wir erkunden die Umgebung. Auf einer Infotafel lesen wir, dass Sikhall früher ein wichtiger Handelsplatz für „sik“ (Felchen) war.
Beerensuche. Heidelbeeren …. Fehlanzeige. Aber wir finden ein paar Preiselbeeren.

Dann wird die Sauna angeheizt.

Nach der Sauna essen wir auf der windgeschützten und gedeckten Terrasse des Klubhauses. Das Öfeli spendet zusätzliche Wärme. Es gibt Champignons an Rahmsauce mit Reis. 

Sikhall, der Klubhafen des Segelklubs Vänersborg.

Sauna

Abendessen, gemütlich auf der Terrasse des Klubhauses

Sonntag, 20. August


Von:    Sikhall             Nach: Spiken (Kallandsö)


 18 ⁰

Wind: S-SW 6-9 m/s

Ab: 12.15                               An: 18.30

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
31
30
1
Übertrag
884
553
331
TOTAL
915
583
332

Wir essen erst mal gemütlich Frühstück auf der Terrasse des Klubhauses. Nachdem  die letzten Regenschauer sich verzogen haben, legen wir ab…

Mit einer frischen Brise von achtern kommen wir gut voran. Dunkle Wolken kommen näher… ein Regenschauer mit ein paar kräftigen Schauerböen sorgt für einen weiteren Adrenalinschub… dann ist der Spuk auch wieder vorbei.

Wunderschöne Einfahrt in der Abendsonne durch die Schärenlandschaft im Norden von Källandso. Wiedersehen mit Spiken. Ein sympathischer Hafen, bekannt für seine Fish & Chips Restaurants. Aber es Nachsaison. Bis wir festgemacht haben haben die Restaurants leider schon geschlossen.

wunderschöne Einfahrt nördlich von Kallandsö


Montag, 21. August

:
Von:    Spiken (Kallandsö)                Nach: Mariestad


 

20⁰


Wind: W-NW 1-3 m/s

Ab: 10.45                               An: 17.15

Distanz (sm)
Total
Segel
Motor
Tagesweg
22
8
14
Übertrag
915
583
332
TOTAL
937
591
346


Spiken


Es wird Herbst. Heute Morgen hat es dicken Nebel.

Die Sonne kommt durch den Nebel. Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir auf zur letzten Etappe.

Eine Weile lang machen wir einem schwedischen Segelboot eine Flautenregatta…  doch mit 0.75 knt Geschwindigkeit kommen wir heute nie und nimmer nach Mariestad.

Strahlendschöner Spätsommertag. Baden bei warmen 18⁰ Wassertemperatur.

Irgendwann kommt Wind auf, wir können zum Abschluss noch mal segeln.

Mariestad. Geschafft! Unsere Reise zu den Lofoten ist zu Ende. Insgesamt > 2800 sm.

Der Gästehafen ist fast leer. Wir kommen gerade noch rechtzeitig, bevor der Systembolaget schliesst. So können wir mit einem Glas Wein auf das Ende unseres Lofotentörns anstossen.

Flautenregatta

vorbei am Schloss Läckö

Mariestad, das Ziel unserer Reise

GESCHAFFT ! 

Dienstag, 22. August

:
Mariestad


 20⁰


Die „Hilde“ wird geputzt und für das Winterlager parat gemacht.

 im Winterlager



Unser Flug ist erst am 31 August. Wir haben noch Zeit für eine Velotour. Im Hafenbüro mieten wir Velos. Morgen soll‘s losgehen auf dem Västgötaleden eine Rundtour von Mariestad nach Hällekis-Kinnekule-Skara-Skövde-Hjo-Karlsborg-Töreboda/Hajtorp etwas über 300km.

der Västgötaleden

Mittwoch, 23. August


Velotour

Mariestad-Hällekis


 


20⁰


Startklar für die Velotour




Heute Morgen wird die Hilde noch fertig geschrubbt, die Segel abgenommen und alles verpackt. Unser Gepäck bringen wir ins Vandrerhem, gerade neben dem Hafen. Dort haben wir ein Zimmer nach unserer Rückkehr reserviert.

Um 13 Uhr starten wir. Nachdem wir den Einstieg gefunden haben folgen wir den roten Zeichen des Västgötaleden. Auf Nebenstrassen, vorbei an riesigen Getreidefelder und grossen Bauernhöfen, durch Wälder mit Heidel-und Preiselbeeren …. leider haben wir keinen Bärplucker und Gefäss dabei.

Picknick. Abstecher zum Hafen Årnes.

Am späten Nachmittag kommen wir in Hällekis an. Dort waren wir vor 3 Jahren (2014) schon mal mit der Hilde.

Das Vandrehem (Jugendherberge) liegt in einer Strasse mit ehemaligen Arbeiterhäusern, die jetzt während der Sommersaison von Künstlern und Handwerkern als Lädeli genutzt werden. Wir bekommen ein komfortables Zimmer, WC & Dusche und eine kleine Küche. Kaffee und Kuchen im Garten des Vandrerhems. Im COOP oberhalb des Dorfes kaufen wir ein für das Znacht: Menu Pasta an Contadou-Champignonsauce und Salat. Zum Glück hat der Laden noch offen, als wir später beim Kochen merken, dass wir das Wichtigste, nämlich die NUDELN vergessen haben. 

Hällekis

Kaffee und Kuchen im Garten des Vandrerhems



Donnerstag, 24. August


Velotour

Hällekis – Skara

 

 


abends



Kirche aus dem 12 Jahrhundert


Grosse Bauernhäuser
Peter Hernquist mit einer Veterinärin aus der Schweiz beim quaksalbern 
Hotel Roser in Skara

Frühstück im Garten des Vandrarhems.

Wir radeln auf Nebenstrassen. Grosse Bauernhäuser. Mähdrescher an der Arbeit. Kirchen aus dem 12 Jahrhundert.

In Skara besuchen wir das Veterinärmuseum. Hier hat im 18 Jahrhundert Peter Hernquist, der erste Veterinär Schwedens gewirkt.

Wir übernachten im Hotel Roser im Stadtzentrum und essen fein libanesisch (der Chef kommt aus Syrien). Nachdem wir von den feinen Mezzes schon satt sind, kommt dann noch eine grosse Portion gegrilltes Fleisch…..uff!

Freitag, 25. August


Velotour


Skara-Skövde

Frühstücksbuffet. Man fühlt sich wie im Altersheim. Die meisten Gäste sind wohl 70+.
Wir warten bis der Regen so gegen 10 Uhr aufhört.


Unterwegs merkt M. dass die Schraube am Pedalarm/Innenlager lose ist. Werkzeug haben wir keines. Bleibt also nur die Schraube so gut es geht von Hand anzuziehen. Das hält so knapp 1 Km, dann muss wieder nachgezogen werden. Nach ca. 5-mal nachziehen kommen wir nach Varnhem, bekannt für seine alte Klosterkirche. Da sehen wir am Dorfeingang ein Schild „Moped –Museum“. Der Moped-Museum Äti versteht zwar nicht viel Englisch, aber dank M.‘s Norwegisch und Zeichensprache versteht er schnell unser Problem mit der lockeren Schraube und hat auch den passenden Schlüssel um die Schraube anzuziehen. Wieder mal Glück gehabt! Tusen Takk!

Wir besichtigen die berühmte Klosterkirche. Die Kirche aus dem 12 Jahrhundert ist die Grabkirche der mittelalterlichen Königsdynastie Eriks sowie des Stammvaters der Folkungerdynastie Birger Jarl. Anschliessend gibt’s Kaffee und Kuchen im Café nebenan.

So gestärkt schwingen wir uns wieder auf unsere Drahtesel und radeln weiter Richtung Skövde. Leider zu  früh gefreut…. es geht nicht lang, da ist die Schraube schon wieder locker. Wir versuchen sie mit einem Stück Stacheldraht festzuklemmen… aber auch das hält nicht lange. Also: Schraube anziehen…. 500m pedalen…wieder anziehen…pedalen ….anziehen …etc. Zum Glück geht es am Schluss ein paar Kilometer bergab. So erreichen wir so gegen 14 Uhr Skövde. Wir fragen nach einer Velowerkstatt… in einem Einkaufszentrum 5 km ausserhalb der Stadt soll es (vielleicht???) eine haben…Wir fragen an einer Tankstelle …der gute Mann scheut nicht Zeit noch Mühe, einen passenden Schlüssel zu finden…aber leider ohne Erfolg. Er rät uns es ein Stück weiter beim „Auto-Expert“ zu versuchen… BINGO … bald sind wir stolze Besitzer eines passenden Steckschlüssels.  
Die Pedale wird wieder montiert –upps zuerst falsch – und weiter geht’s zum Vandrerhem. Dort checken wir remote per Telefon ein.